Apfelpektin

Wirkstoff || Quellen (Stand: 16. August 2013)

auch bezeichnet als:
Pectin; Pectinum; Pektin; Pektin aus Äpfeln; Polygalacturonsäuremethylester

So wirkt Apfelpektin

Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Anwendungsgebieten und der Wirkungsweise von Apfelpektin. Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Mit­tel ge­gen Durch­fall­er­kran­kungen, zu welcher der Wirkstoff Apfelpektin gehört.

Anwendungsgebiete des Wirkstoffs Apfelpektin

Apfelpektin ist in der Lage, durch Schutz der Darmwand und Bindung von Bakteriengiften die Beschwerden bei leichtem Durchfall zu verringern.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Apfelpektin sind vertiefende Informationen verfügbar:

    Wirkungsweise von Apfelpektin

    Apfelpektin ist ein natürlicher Bestandteil von Äpfeln und gehört zur Wirkstoffgruppe der Mittel gegen Durchfallerkrankungen. Für medizinische Zwecke wird der Wirkstoff in Form einer Flüssigkeit oder Suspension eingenommen. Chemisch besteht Apfelpektin aus einer langen Kette von Kohlenhydrat-Molekülen. Kommt dieses in Verbindung mit Wasser, wird eine gelartige Lösung mit sehr großer Oberfläche und einer guten Fähigkeit, sich auszubreiten (Kriechfähigkeit), gebildet. Auf diese Weise wird zum einen eine mechanische Schutzschicht an der Darmwand erzeugt, sodass schädigende Einflüsse wie beispielsweise Bakteriengifte nicht mehr an die Darmwandzellen gelangen. Zum anderen ist diese Gelschicht in der Lage, selbst Bakteriengifte an sich zu binden, die damit ihre Wirkung verlieren und letztlich mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden. Zusätzlich werden bestimmte Bakterienarten von Apfelpektin wirksam bekämpft, der genaue Wirkmechanismus dafür ist allerdings bisher nicht untersucht.

    Auf diesen drei Wegen wird der Durchfall durch die Anwendung von Apfelpektin wirksam eingedämmt.




    Apotheken-Notdienst