Zyloric 100mg/-300mg

Medikament || Quellen (Stand: 23. November 2007)

Hersteller: MIBE GmbH Arzneimittel
Wirkstoff: Allopurinol
Darreichungsform: Tablette

rezeptpflichtig

Bitte beachten: Die Angaben zur Wirkung beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.

Wirkung

Zyloric 100mg/-300mg enthält den Wirkstoff Allopurinol.

Dieser Wirkstoff wird bevorzugt in der Langzeitbehandlung der Gicht sowie zur Vorbeugung von akuten Gichtanfällen eingesetzt. Allopurinol dient dazu, erhöhte Harnsäure-Konzentrationen im Blut (Hyperurikämie) zu senken, wenn Ernährungsumstellung, Alkoholverzicht sowie eine Kalorienbeschränkung bei Übergewicht alleine nicht ausreichen.

Während der Therapie mit dem Wirkstoff werden Ablagerungen von Harnsäure (Uratkristalle) gelöst und über die Niere ausgeschieden. Diese Ablagerungen sind für die typischen Symptome bei einer Gicht verantwortlich.

Bei Kindern kann es während der Behandlung einer Leukämie zu einer Nierenschädigung durch den erhöhten Harnsäurespiegel im Blut kommen. Zur Vorbeugung wird daher die Leukämietherapie durch Allopurinol ergänzt. Auch bestimmte Erbkrankheiten, wie beispielsweise das zur kindlichen Gicht führende Lesch-Nyhan-Syndrom oder ein Adenosin-Phosphoribosyl-Transferase-Mangel, erfordern die Gabe von Allopurinol.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Allopurinol sind vertiefende Informationen verfügbar:

Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Gichtmittel, zu welcher der Wirkstoff Allopurinol gehört.

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • Alle Formen des Blut-Harnsäureüberschusses aufgrund von Veranlagung oder Ernährungsfehlern, erhöhte Harsäurewerte im Urin, Gicht-Beschwerden
  • Nierenschäden durch Harnsäureablagerungen
  • Auflösung und Verhütung von Harnsäuresteinen und zur Verhinderung der Bildung von Kalziumoxalatsteinen bei gleichzeitigem Blut-Harnsäureüberschuss
  • Blut-Harnsäureüberschuss aufgrund von Ernährungsfehlern bei Kindern (100 Milligramm)
  • Nierenschäden durch Harnsäureablagerungen im Rahmen einer Blutkrebs-Behandlung (100 Milligramm)
  • teilweiser oder totaler Mangel an Harnsäure-abbauenden Enzymen (100 Milligramm)

Dosierung

Erwachsene nehmen – je nachdem, wie hoch die aktuellen Harnsäurewerte sind – 100 bis 300 Milligramm Allopurinol pro Tag ein. Um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern, sollte die Behandlung mit täglich 100 Milligramm begonnen werden. Diese Dosis ist nur bei unzureichend gesenkten Harnsäurespiegeln zu erhöhen. In Einzelfällen kann sie auf 600 bis 800 Milligramm gesteigert werden. Sie sollte über den Tag verteilt verabreicht werden, die Einzeldosis sollte 300 Milligramm Allopurinol nicht übersteigen.

Für Kinder beträgt die Tagesdosis zehn Milligramm Allopurinol pro Kilogramm Körpergewicht bis maximal 400 Milligramm pro Tag, verteilt auf drei Einzeldosen. Tabletten mit je 300 Milligramm Wirkstoff sind für Kinder nicht geeignet.

Bei älteren Patienten gibt es bisher nur wenig Erfahrung in der Anwendung von Allopurinol. Vorsichtshalber sollten sie daher mit der niedrigsten therapeutisch vertretbaren Dosis behandelt werden. Ferner ist zu bedenken, dass gerade bei älteren Patienten häufiger eine eingeschränkte Nierenfunktion vorliegt.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion besteht die Gefahr einer Überdosierung, da die Ausscheidung von Allopurinol und seinen Abbauprodukten verschlechtert ist. Betroffenen Patienten sollten daher höchstens 100 Milligramm Allopurinol pro Tag oder Einzeldosen von 100 Milligramm in größeren Abständen als einem Tag verabreicht werden. Die entsprechende Dosis sollte nur bei ungenügender Wirkung erhöht werden.

Bei Nierenversagen und Leberfunktionsstörungen richtet sich die Dosis nach dem noch vorhandenen Ausscheidungsvermögen der Niere. Je schlechter die Niere funktioniert, desto niedriger muss Allopurinol dosiert werden. Bei Dialysepatienten können sofort nach jeder Behandlung, also zweimal oder dreimal pro Woche, 300 bis 400 Milligramm Allopurinol gegeben werden.

Die Tabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit nach einer Mahlzeit eingenommen. Beim Auftreten von Magen-Darm-Unverträglichkeiten ist die Dosis über den Tag verteilt zu verabreichen.

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung. Zur Verhinderung der Bildung von Nieren- und Harnsteinen sowie bei übermäßiger Harnsäure im Blut (Hyperurikämie) und Gicht) ist in den meisten Fällen eine Dauertherapie erforderlich. Nach einem akuten Gichtanfall wird eine vorübergehende Behandlung empfohlen, die sich nach den jeweiligen Harnsäurekonzentrationen richtet.

Packungsgröße & Preise

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über Packungsgröße, Wirkstoffgehalt und Preis von Zyloric 100mg/-300mg. In folgender Angebotsform ist Zyloric 100mg/-300mg erhältlich:
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Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

  • Lactose-Monohydrat
  • Magnesiumstearat (Ph. Eur.)
  • Maisstärke
  • Povidon



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