Zovirax 200 mg Filmtabletten

Medikament || Quellen (Stand: 20. August 2007)

Hersteller: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Aciclovir
Darreichungsform: Filmtabletten

rezeptpflichtig

Bitte beachten: Die Angaben zur Wirkung beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.

Wirkung

Zovirax 200 mg Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Aciclovir.

Aciclovir wird bei Infektionen mit Herpesviren eingesetzt. Es gibt verschiedene Herpesviren, die eine Vielzahl von Erkrankungen hervorrufen. Bekanntester Vertreter ist das Herpes-simplex-Virus Typ I, der Erreger des Lippenherpes. Aber auch die Windpocken und die Gürtelrose (Herpes Zoster) sowie Augeninfektionen durch Herpesviren und Herpes an den Geschlechtsorganen werden durch diese Virengruppe verursacht und können mit dem Wirkstoff behandelt werden.

Dabei wird Aciclovir zur Linderung von Juckreiz sowie leichten bis mäßig starken Schmerzen in Form von Cremes hauptsächlich zur äußerlichen Behandlung von Herpesinfektionen der Lippen oder Geschlechtsorgane angewandt. Bei langfristiger Anwendung kann der Wirkstoff das Wiederauftreten schwerer Herpesinfektionen im Genitalbereich verhindern.

Für Augeninfektionen durch Herpesviren, unter anderem auch Bindehautentzündungen, gibt es spezielle Augencremes und -salben mit dem Wirkstoff.

Die Tablettenform und die Lösung (Suspension) zum Trinken enthalten höhere Wirkstoffdosen Aciclovir. Die 200-Milligramm-Tabletten werden daher auch zur Vorbeugung und Therapie von schweren wiederkehrenden Infektionen der Haut und Schleimhäute mit Herpes-simplex- oder Herpes-genitalis-Viren genutzt.

Eine schwere Hautinfektion wie die Gürtelrose wird mit Aciclovir-400-Milligramm beziehungsweise -800-Milligramm-Tabletten oder mit Infusionen behandelt. Diese beiden Darreichsformen sind außerdem zur Vorbeugung gegen Infektionen mit Varicella-Zoster-Viren zugelassen.

Durch Varizellen- oder Herpes-simplex-Viren verursachte Infektionen betreffen häufig Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Die Ursache hierfür kann entweder eine angeborene oder im Laufe des Lebens erworbene Immunschwäche, ein so genannter sekundärer Immundefekt, sein. Letzterer kann während einer immunsuppressiven (das Immunsystem unterdrückenden) Therapie nach Organtransplantationen oder bei Krebsbehandlungen mit Zytostatika) auftreten. Bei diesen Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko kann der Wirkstoff vorbeugend als Aciclovir-Infusionen oder -Tabletten verabreicht werden.

Bei der Behandlung der gefährlichen Herpes-simplex-Enzephalitis (Entzündung des Gehirns durch Herpes-simplex-Viren) kommen ebenfalls Infusionslösungen mit Aciclovir zum Einsatz.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Aciclovir sind vertiefende Informationen verfügbar:

Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen virenhemmende Mittel, Herpesmittel, zu welcher der Wirkstoff Aciclovir gehört.

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • Herpes an Haut und Schleimhäuten
  • Herpes an den Geschlechtsteilen
  • Vorbeugung bei Patienten, die häufig an schweren Herpes-Infektionen im Geschlechtsbereich leiden

Dosierung

Zur leichteren Einnahme kann eine Filmtablette in 50 Millilitern Wasser aufgelöst werden.

Zur Behandlung von Herpes-simplex-Infektionen wird fünfmal täglich je eine Filmtablette alle vier Stunden eingenommen. Die Therapie beträgt in der Regel fünf Tage, kann aber bei Bedarf auch länger durchgeführt werden.

Um schweren Formen und häufig wiederkehrenden Herpes-simplex-Infektionen im Genitalbereich vorzubeugen, erhalten Patienten mit gesundem Immunsystem viermal täglich je eine Filmtablette alle sechs Stunden oder zweimal täglich je zwei Filmtabletten im Abstand von zwölf Stunden.

In Einzelfällen kann eine Dosierung von dreimal täglich einer Filmtablette alle acht Stunden oder zweimal täglich einer Filmtablette alle zwölf Stunden vorgenommen werden.

Die Behandlungsdauer ist individuell anzupassen, jedoch sollte ein Behandlungszeitraum von sechs bis zwölf Monaten nicht überschritten werden.

Patienten mit unterdrücktem Immunsystem nehmen viermal täglich je eine Filmtablette alle sechs Stunden.

Liegt eine sehr starke Dämpfung des Immunsystems vor (zum Beispiel nach Organtransplantationen), wird die Dosis auf viermal täglich je zwei Filmtabletten alle sechs Stunden verdoppelt.

Die Dauer einer vorbeugenden Anwendung richtet sich nach der Schädigung der Abwehrkräfte und dem Infektionsrisiko.

Kinder über zwei Jahre erhalten die entsprechende Erwachsenendosis, während die Dosierung bei Kindern unter zwei Jahren auf die Hälfte verringert wird.

Packungsgröße & Preise

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über Packungsgröße, Wirkstoffgehalt und Preis von Zovirax 200 mg Filmtabletten. In folgender Angebotsform sind Zovirax 200 mg Filmtabletten erhältlich:
(Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu den Preis- und Zuzahlungsangaben)

Onmeda selbst ist keine Online-Apotheke. Wir versenden keine Produkte. Im Rahmen unserer Kooperation mit MediPreis (http://www.medipreis.de) ermitteln wir jedoch die aktuell günstigsten Preise für die Medikamente und führen Sie unten auf. Mit Klick auf den Preis gelangen Sie zu MediPreis und können dort entscheiden, bei welchem Anbieter Sie bestellen möchten. Ist kein Link hinterlegt, so stammen die Preise aus der ABDA-Datenbank (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände) und sind bei MediPreis nicht gelistet.
Packungsgröße und Darreichungsform Wirkstoffgehalt (Dosierung pro Stück Filmtabletten)
- Anzeige -
Günstigster Preis pro Packung (Zuzahlung), (Versandkosten)
25 Stück Filmtabletten 200 Milligramm Aciclovir €19,37 EUR (€5,00 EUR), (€0,00 EUR Versand) Preisvergleich
100 Stück Filmtabletten 200 Milligramm Aciclovir €54,28 EUR (€5,43 EUR), (€0,00 EUR Versand) Preisvergleich

Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

  • mikrokristalline Cellulose
  • Aluminium-Magnesiumsilicat
  • Hypromellose
  • Macrogol 400
  • Macrogol 8000
  • Magnesiumstearat
  • Natriumsalz
  • Poly(O-carboxymethyl)stärke
  • Povidon
  • Titandioxid (E 171)



Apotheken-Notdienst