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Voltaren Dispers

Medikament || Quellen (Stand: 21. Mai 2008)

Hersteller: Novartis Pharma GmbH
Wirkstoff: Diclofenac
Darreichungsform: Tablette

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Niedrige, frei verkäufliche Dosierungen
Häufige Nebenwirkungen:
Erregung, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Bauchschmerz, Blähungen, Appetitlosigkeit, Transaminasen-Erhöhung, Hautausschlag.

Seltene Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeiten, allergische Reaktion (einschließlich Blutdruckabfall und Schock), Benommenheit, Asthma (einschließlich Atemnot), Magenschleimhautentzündung, Magen-Darm-Blutung, Bluterbrechen, blutiger Durchfall, Teerstuhl, Magen-Darm-Geschwüre (mit oder ohne Blutung, ohne Durchbrüche), Leberentzündung, Gelbsucht, Leberfunktionsstörung, Nesselfieber, Wassereinlagerungen im Gewebe.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Blutplättchenmangel, Weiße Blutkörperchen-Mangel, Blutarmut (einschließlich hämolytischer Anämie und aplastischer Anämie), Granulozyten-Fehlen, angioneurotisches Ödem (einschließlich Gesichtsschwellung), Orientierungslosigkeit, Depressionen, Schlaflosigkeit, Alpträume, Reizbarkeit, Psychosen, Empfindungsstörungen, Gedächtnisstörungen, Krämpfe, Angstgefühle, Zittern, nicht-infektiöse Gehirnhautentzündung, Geschmacksstörungen, Schlaganfall, Sehstörung, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen, Ohrensausen, Hörstörungen, Herzklopfen, Brustschmerz, Herzmuskelschwäche, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Blutgefäßentzündung, Lungenentzündung, Dickdarmentzündung (einschließlich blutiger Dickdarmentzündung und Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung) Verstopfung, Mundschleimhautentzündung, Zungenentzündung, Speiseröhrenbeschwerden, Darmverengungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, heftige Leberentzündung, Hautausschlag (einschließlich Blasenbildung, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, Dermatitis exfoliativa), Hautrötungen (einschließlich Erythema multiforme), Haarausfall, Lichtüberempfindlichkeit, Unterhautblutungen (auch allergisch), Juckreiz, akutes Nierenversagen, Bluturin, Urineiweiß, nephrotisches Syndrom, Nierenkörperchenentzündung, Papillennekrose, Verschlechterung Infektions-bedingter Entzündungen (beispielsweise Entwicklung einer Gewebs-zerstörenden Muskelentzündung).

Höhere, verschreibungspflichtige Dosierung
Häufige Nebenwirkungen:
Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, leichte Blutungen im Magen-Darm-Trakt (dadurch manchmal Blutarmut.
Bei Anwendung auf der Haut:
Hautrötungen, Jucken, Brennen, Hautausschlag auch mit Pustel- oder Quaddelbildung.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Magengeschwüre, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Blähungen, Bauchkrämpfe, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Erhöhung der Leberenzymwerte, Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag und Hautjucken.
Bei Zäpfchen:
örtliche Reizerscheinungen, blutige Schleimabsonderungen oder schmerzhafter Stuhlgang.
Bei Anwendung auf der Haut:
Überempfindlichkeitsreaktionen, Kontaktdermatitis.

Seltene Nebenwirkungen:
Blutiges Erbrechen, Blutstuhl, blutiger Durchfall, Leberschäden, Blutarmut (Anämie), Störungen der Blutbildung mit Blutzellverlusten, Nesselfieber, Haarausfall, Wasseransammlungen in Armen und Beinen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Mundschleimhautentzündungen (Stomatitis), Zungenentzündungen (Glossitis), Verletzungen der Speiseröhre, Unterbauchbeschwerden, blutende Dickdarmentzündungen, Verschlechterung entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, Verstopfungen, Darmverengungen, Tastsinnstörungen, Geschmackssinnesstörungen, Sehstörungen, Ohrensausen, Hörstörungen, Gedächtnisstörungen, Desorientierung, Angststörungen, Alpträume, Zittern, Depressionen, Symptome einer Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) wie Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung, Nierenschädigungen, Nierenentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Herzrasen, Brustschmerzen, Bluthochdruck, Herzmuskelschwäche, Blutgefäßentzündungen (Vaskulitis) oder bestimmte Formen der Lungenentzündung, Hautausschlag mit Blasenbildung, Ekzeme, Hautrötungen, Lichtempfindlichkeit, Unterhautblutungen einschließlich allergischer Formen, schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom, allgemeine Hautröte).

Besonderheiten:
Während der Behandlung mit Diclofenac können schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten wie Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Einengung der Luftwege, Luftnot bis zum Asthma-Anfall, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum bedrohlichen Schock. Asthmaanfälle bei der Einnahme von Diclofenac können auch bei Menschen auftreten, die sonst nicht an Asthma leiden. Besonders groß ist die Gefahr bei Neurodermitis- und Heuschnupfen-Patienten.

Bei der Verwendung eines Diclofenac-Wirkstoffpflasters kann es häufig zu Hautrötungen, Hautjucken oder allergischen Hautreaktionen kommen.

Bei einer Injektion in den Muskel kann es an der Injektionsstelle zu einem brennendem Gefühl kommen. Bei fehlerhafter Injektion können auch sterile Abszesse, so genannte Fettgewebsnekrosen, auftreten.

In neueren Studien wurde herausgefunden, dass die Einnahme hoher Dosen von Diclofenac möglicherweise zu einem gesteigerten Herzinfarkt-Risiko führt. Besonders bei schon herzkranken Patienten sollte der Wirkstoff daher vorsichtig dosiert werden. Weil Diclofenac allgemein wahrscheinlich Blutgefäßverstopfungen fördert, sollte es nur in der niedrigst wirksamen Dosis über die kürzest mögliche Zeit angewendet werden.

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme von Diclofenac und dem Herzglykosid Digoxin, Lithium (gegen Depressionen), dem Rheuma- und Krebsmittel Methotrexat oder dem Antiepileptikum Phenytoin erhöht die Konzentration dieser Wirkstoffe im Blut. Es kann zu Vergiftungen kommen.

Bei gleichzeitiger Gabe von Mitteln zum Einnehmen gegen Diabetes (orale Antidiabetika) wird deren blutzuckerspiegelsenkende Wirkung verstärkt. Es wird daher eine ärztliche Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen. Bei Diabetikern muss eventuell die Dosis der Diabetes-Medikamente durch den Arzt angepasst werden.

Die gleichzeitige Einnahme von kaliumsparenden Entwässerungsmitteln erhöht die Gefahr einer zu hohen Kaliumkonzentration im Blut mit der Folge möglicher Herzrhythmusstörungen.

Blutdrucksenker und Entwässerungsmittel (Diuretika) werden in ihrer Wirkung durch Diclofenac abgeschwächt. Bei Blutdrucksenkern aus der Wirkstoffgruppe der ACE-Hemmer erhöht sich gleichzeitig die Gefahr von Nierenschädigungen.

Die Gichtmittel Probenecid und Sulfinpyrazon verringern die Diclofenac-Ausscheidung und erhöhen damit die Gefahr unerwünschter Wirkungen.

Außerdem erhöht sich durch die Einnahme von anderen nicht-steroidalen Antirheumatika oder von Glukokortikoiden die Gefahr von Nebenwirkungen, insbesondere das Risiko von Magen-Darm-Blutungen und -Geschwüren ist erhöht.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Diclofenac und Antikoagulanzien sowie bei gleichzeitigem starkem Alkoholkonsum besteht eine erhöhte Blutungsgefahr.

Die nierenschädigende Wirkung von Ciclosporin (gegen die Abstoßungsreaktion nach Organverpflanzungen) wird durch Diclofenac verstärkt.







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