Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten

Medikament || Quellen (Stand: 24. August 2009)

Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Wirkstoffkombination: Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein
Darreichungsform: Tabletten

rezeptfrei

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Nervosität, Schwindel, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Mikroblutungen, Sodbrennen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Herzklopfen, Schwitzen, Erschöpfung, Überempfindlichkeitsreaktionen (Haut), Durchfall.

Seltene Nebenwirkungen:
Erregung, Innenohrschwindel, Zittern, Herzrasen, Speiseröhrenentzündung, Überempfindlichkeitsreaktionen (Atemnot, Blutdruckabfall, Schock, Gesichtsschwellung, Erythema multiforme), Magen-Darm-Geschwüre, Blut-Leberwert-Erhöhung (Transaminasen), Hautrötungen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Unterzuckerung, Eisenmangel-Blutarmut, Magen-Darm-Durchbrüche, Leberfunktionsstörungen, Nierenfunktionsstörungen, Blutbildveränderungen.

Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit:
Blutungen, Blutungszeitverlängerung, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Verwirrung, Sehstörungen, Hörstörungen, Ohrensausen, Magenschleimhautentzündung, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Pulsbeschleunigung.

Besonderheiten:
In der Aufstellung sind sowohl die Nebenwirkungen der Kombination sowie Nebenwirkungen ihrer Bestandteile zusammengefasst.

Sollten Hautrötungen mit Juckreiz und/oder Atemnot auftreten, muss an eine allergische Reaktion gedacht werden. Bei Überschreiten der Tageshöchstdosis kann es zu Vergiftungserscheinungen innerhalb der ersten 24 Stunden - mit Übelkeit und Erbrechen und Bauchschmerzen - kommen. In beiden Fällen sollte zügig der Arzt aufgesucht werden.

Bei einem plötzlichen Behandlungsende nach längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität, Schwitzen und Zittern auftreten.

Wechselwirkungen

Die Kombination verändert sehr vielfältig die Effekte anderer Wirkstoffe.

Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verstärken:Der Acetylsalicylsäure-Anteil kann die Wirkungen folgender Wirkstoffe abschwächen:
  • Durch die gleichzeitige Anwendung von Stoffen, die die Verstoffwechselung fördern wie beispielsweise Barbiturate, Antiepileptika und das Antibiotikum Rifampicin können auch sonst unschädliche Dosen Paracetamol Leberschäden hervorrufen; gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.

    Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie beispielsweise Propanthelin, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden. Hingegen können Mittel, die die Magenentleerung beschleunigen wie zum Beispiel Metoclopramid die Aufnahme und den Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigen.

    Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und dem Antibiotikum Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt und damit das Risiko schädlicher Wirkungen erhöht sein.

    Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und dem HIV-Mittel Zidovudin wird die Neigung zum Mangel an neutrophilen Blutzellen (Neutropenie) verstärkt. Die Kombination soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

    Probenecid (gegen Salicylamid verringern die Ausscheidung von Paracetamol und führen damit zu einer erhöhten Gefahr von Nebenwirkungen.

    Antikoagulanzien zum Einnehmen wie Phenprocoumon führen zu einem erhöhten Blutungsrisiko, wenn gleichzeitig für sieben Tage oder länger Paracetamol eingenommen wird.

    Der Cholesterin-Senker Cholestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol in den Körper und damit dessen Wirkung.

    Coffein schwächt die beruhigende Wirkung von Barbituraten und H1-Antihistaminika (als Schlafmittel) ab und verstärkt die pulsbeschleunigende Wirkung von Alpha-Sympathomimetika und Schilddrüsenhormonen.

    Bei Stoffen mit einem breiten Wirkungsspektrum (beispielsweise Beruhigungsmitteln wie denBenzodiazepinen) können die Wechselwirkungen mit der Kombination im Einzelnen unterschiedlich und nicht voraussehbar sein.

    Östrogen-Gestagen-Kombinationen zur Verhütung ("Pille"), das Magenmittel Cimetidin und Disulfiram (zur Alkoholentwöhnung) vermindern den Coffein-Abbau in der Leber. Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmern (Antiobiotika) kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verzögern. Beide Effekte verstärken und verlängern die Coffein-Wirkung.

    Barbiturate und Rauchen beschleunigen den Coffein-Abbau in der Leber, was die Coffein-Wirkung verkürzt.

    Die Ausscheidung des Asthma-Mittels Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt, was die Wirkung von Theophyllin verstärkt.

    Coffein erhöht die Gefahr einer Abhängigkeit von aufputschenden Wirkstoffen wie beispielsweise Ephedrin.

    Die Langzeitanwendung der Kombination kann bei gleichzeitiger Anwendung nierenschädlicher Wirkstoffe, vorbestehender oder ererbter Nierenschädigung zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko für eine durch Schmerzmittel verursachte Nierenschädigung führen.







  • Anzeige