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Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten

Medikament || Quellen (Stand: 24. August 2009)

Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Wirkstoffkombination: Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein
Darreichungsform: Tabletten

rezeptfrei

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Die Wirkstoffkombination darf nicht eingenommen werden bei
  • Überempfindlichkeit gegen ihre Wirkstoffe und deren chemische Verwandte
  • Magen- oder Darmgeschwüren
  • schweren Leberfunktionsstörungen
  • schweren Nierenfunktionsstörungen
  • schwerer, unkontrollierbarer Herzmuskelschwäche
  • schwerer Blutungsneigung (hämorrhagischer Diathese).
Eine strenge Abwägung von Nutzen und Risiko durch den Arzt ist nötig bei
  • gleichzeitiger Anwendung anderer Antikoagulanzien
  • Asthma, da ein Asthmaanfall hervorgerufen werden kann und sonstiger allgemeiner Neigung zu Allergien (allergischem Schnupfen und andere) oder Nasenpolypen
  • chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden, Magen-
    Darm-Geschwüren in der Vorgeschichte, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbrüchen
  • Nierenfunktionsstörungen oder vorgeschädigter Niere
  • Leberfunktionsstörungen
  • der zur Gelbsucht führenden Meulengracht-Krankheit
  • Mangel an dem Enzym Glucose-6-Phosphatdehydrogenase wegen der Gefahr einer Blutzellenzerstörung
  • bevorstehenden chirurgischen Eingriffen wegen der erhöhten Blutungsneigung
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Gicht-Patienten, da die Einnahme von Acetylsalicylsäure einen Gichtanfall auslösen kann.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Grundsätzlich sollte auf die Einnahme der Kombination sowohl in der Schwangerschaft als auch während der Stillzeit verzichtet werden.

In den ersten sechs Monaten einer Schwangerschaft darf die Kombination nur nach Rücksprache mit einem Arzt und nach seiner strengen Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet werden. Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist der Einsatz der Kombination untersagt.

Die Wirkstoffe der Kombination gehen in die Muttermilch über. Dennoch ist das Risiko für das gestillte Kind überschaubar, wenn der Einsatz kurzfristig und in der empfohlenen Dosis erfolgt. Bei längerer Anwendung höherer Dosen sollte abgestillt werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bei Kindern und Jugendlichen wurden bezüglich der Behandlung mit der Wirkstoffkombination keine ausreichenden Erfahrungen gemacht. Eine Einnahme sollte also nur nach ärztlicher Anweisung und nach strenger Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen - allein schon aufgrund der Gefahr, ein lebensbedrohliches Reye-Syndrom hervorzurufen. Erstes Anzeichen dafür ist lang anhaltendes, starkes Erbrechen nach der Einnahme der Kombination.

Warnhinweise

  • Das Medikament kann die Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure sowie die Blutzuckerbestimmung mittels Glucose-Oxidase-Peroxidase verfälschen.
  • Bei Schilddrüsenüberfunktion darf das Medikament nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden.
  • Das Medikament sollte nicht über einen längeren Zeitraum in höheren Dosen ohne Befragung des Arztes eingenommen werden. Es besteht die Gefahr von Nierenschäden.
  • Bei Blut im Urin, Blutstuhl, Bluterbrechen oder blutigem Durchfall ist sofort der Arzt aufzusuchen.
  • Nach längerer Anwendung in höherer Dosierung können bei plötzlichem Behandlungsende Entzugserscheinungen auftreten.
  • Die Verabreichung des Medikaments an Kinder und Jugendliche ist streng ärztlich abzuwägen.
  • Das Mdeikament kann die Feststellung einer Infektion erschweren, da es fiebersenkend wirkt.
  • Auftreten von Gesundheitschäden bei gewohnheitsmäßiger Einnahme möglich.
  • Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, besonders bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.







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