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Prednisolon acis 5mg/-10mg/-20mg/-50mg

Medikament || Quellen (Stand: 16. Oktober 2007)

Hersteller: Acis
Wirkstoff: Prednisolon
Darreichungsform: Tablette

rezeptpflichtig

Wirkung

Prednisolon acis 5mg/-10mg/-20mg/-50mg enthält den Wirkstoff Prednisolon.

Prednisolon wird in vielen unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. Dazu zählen Tabletten, Kapseln, Infusionslösungen sowie Injektionslösungen zum Spritzen für die innerliche (systemische) Anwendung. Für die örtliche (lokale) Anwendung, auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen, stehen Zäpfchen, Salben, Cremes, Pasten, Gelzubereitungen, Tinkturen, Tropfen und Lösungen zur Verfügung.

Prednisolon wird in Tablettenform eingesetzt oder auch direkt in den Blutkreislauf gegeben bei
  • der Ausgleichbehandlung (Substitutionstherapie) der Nebennierenrindenschwäche (Morbus Addison) und der Hypophysenvorderlappenschwäche (Mittel der ersten Wahl sind Hydrocortison und Cortison)
  • Stresszuständen nach langfristiger Kortison-Therapie
  • entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie Entzündungen aller Gelenke (chronische Polyarthritis) sowie akut entzündlichen Vorgängen an einzelnen Gelenken zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung
  • Entzündungen von Blutgefäßen
  • Erkrankungen mit Umbau von Bindegewebe (Kollagenosen) wie beispielsweise dem Lupus erythematodes (Schmetterlingsflechte) zur Verzögerung des Krankheitsfortschritts
  • Bronchial- und Lungenkrankheiten wie Asthma bronchiale und COPD (gleichzeitig empfiehlt sich die Verabreichung von bronchienerweiternden Mitteln) und Lungengewebserkrankungen unterschiedlicher Ursache
  • Erkrankungen der oberen Luftwege wie schwere Verlaufsformen von Heuschnupfen und allergischem Schnupfen nach dem therapeutischen Versagen von Glukokortikoiden zum Einatmen und -spühen
  • akuten Verengungen von Kehlkopf oder Luftröhre (bei Pseudo-Krupp auch als Zäpfchen) oder zur Vorbeugung des Atemnotsyndroms bei Frühgeborenen
  • Herzkrankheiten wie der Herzbeutelentzündung (Endocarditis), auch solchen die durch rheumatische Entzündungen entstanden sind
  • Blutkrankheiten verschiedener Ursache
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Infektionen wie der Hirnhautentzündung aufgrund einer Tuberkulose
  • Krankheiten der Nieren, Harnleiter, Blase oder Harnröhre
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus CrohnLebererkrankungen
  • der Behandlung von Blutkrebs (Leukämie) und Lymphdrüsenkrebs. Hierbei wirkt Prednisolon aber nur lindernd auf die Beschwerden, die Krankheitsursache wird dadurch nicht behandelt. Außerdem beugt der Wirkstoff auch dem durch Chemotherapie erzeugten Erbrechen vor.
Die örtliche Anwendung von Prednisolon erfolgt entweder allein oder zusätzlich zu einer innerlichen Behandlung mit dem Wirkstoff. Gelegenheiten für einen solchen Einsatz sind:
  • allergische und/oder entzündliche Hautkrankheiten
  • Augenkrankheiten wie die Lederhautentzündung oder Entzündungen der mittleren Augenhaut
  • Beschwerden an Zähnen, Zahnfleisch und Mundschleimhaut wie akute Zahnfleischentzündungen, Mundschleimhautentzündungen sowie Entzündungen in Zahnfleischtaschen
  • Entzündete Hämorrhoiden, Entzündungen im Analbereich oder auch Mastdarmentzündungen.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Prednisolon sind vertiefende Informationen verfügbar:

Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Glukokortikoide, Entzündungshemmer, zu welcher der Wirkstoff Prednisolon gehört.

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • zur Ersatztherapie bei Mangel an körpereigenen Glukokortikoiden, beispielsweise bei Nebennierenrinden-Unterfunktion oder Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (eine Hormonstoffwechselstörung) sowie erblich bedingtem Enzymmangel
  • rheumatische Erkrankungen
  • Polymyalgia rheumatica (eine entzündlich-rheumatische Muskelerkrankung) mit und ohne nachweisbare Riesenzellarteriitis (eine Gefäßentzündung im Bereich der Kopfarterien)
  • aktive Phasen von Kollagenosen (entzündliche Bindegewebserkrankungen) wie systemischer Lupus erythematodes, Panarteriitis nodosa und andere
  • entzündliches Muskelrheuma beziehungsweise Dermatomyositis (entzündliche Erkrankung, bei der Muskel und Haut betroffen sind), soweit nicht direkt erregerbedingt
  • chronische Polyarthritiden (eine entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankung); bestimmte Formen von Sklerose (eine Bindegewebserkrankung), wiederkehrende Polychondritis (eine Knorpelentzündung), Mischkollagenosen (verschiedene Formen von entzündlichen Bindegewebserkrankungen)
  • andere entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen, sofern die Schwere des Krankheitsbildes und Unempfindlichkeit gegen nicht-steroidale Antiphlogistika es erfordern
  • rheumatisches Fieber, soweit es der Verlauf erfordert
  • entzündliche rheumatische Erkrankungen unbekannter Ursache im Kindes- und Jugendalter in hochaktiven Phasen und bei besonderen Verlaufsformen
  • Herzbeutelentzündung, Entzündung der inneren Herzkrankgefäße bei Eosinophilie (Erhöhung bestimmter Blutwerte)
  • Asthma bronchiale, Atemwegserkrankungen mit Verengung der Bronchien wie chronische Bronchitis mit und ohne Atembeschwerden oder chronische Lungenblähung
  • im Zwischengewebe liegende Lungenerkrankungen wie akute Alveolitis (eine allergische Entzündung der Lungenbläschen), Lungenfibrose (Vernarbung des Lungengewebes infolge chronischer Entzündungen)
  • Langzeittherapie von chronischen Formen der Sarkoidose (eine seltene entzündliche Erkrankung) in den Stadien II und III bei Atemnot, Husten und Verschlechterung der Lungenfunktionswerte
  • Erkrankungen der oberen Luftwege wie schwere Verlaufsformen von Heuschnupfen und allergisch-bedingtem Schnupfen, nach Versagen von Glukokortikoiden in Präparaten zur Inhalation
  • akute Kehlkopf- und Luftröhrenverengungen wie beim Quincke-Ödem (eine Nesselsucht mit Schleimhautschwellung) oder Pseudo-Krupp
  • Vorbeugung des Atemnotsyndroms bei Frühgeborenen
  • Hauterkrankungen, die aufgrund ihres Schweregrads und/oder des Befalls in tiefer gelegenen Hautschichten nicht mit äußerlichen Glukokortikoiden ausreichend behandelt werden können
  • allergische Hauterkrankungen mit Beteiligung lebenswichtiger Organe, wenn mehr als 20 Prozent der Körperoberfläche betroffen sind, beispielsweise schwere akute Nesselsucht, Schwellungen im Unterhautgewebe von Haut oder Schleimhaut, Lyell-Syndrom, schwere Arzneimittelexantheme
  • entzündliche Hauterkrankungen wie schwere, großflächige Dermatitiden, Erytheme, Lichen ruber exanthematicus, Erythrodermie, Sweet-Syndrom
  • bläschenbildende Erkrankungen der Haut wie Blasensucht, bullöses Pemphigoid (eine häufige autoimmune Hauterkrankung)
  • andere Hautkrankheiten wie Schmerzen nach einer Gürtelrose, Reaktion des Körpers auf Bakteriengifte bei Penicillinbehandlung der Syphilis (eine Geschlechtskrankheit), kavernöses Hämangiom (eine gutartige Gefäßgeschwulst mit Blutschwämmchen), Morbus Behcet (eine Gefäßentzündung in zahlreichen Organen) oder Pyoderma gangränosum (eine schwere Hautreaktion bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen)
  • immunbedingte Blutkrankheiten wie autoimmunhämolytische Anämie, thrombozytopenische Purpura und Thrombozytopenie
  • Anwendung im Rahmen von mehrfachen Chemotherapien bei akutem Lymphdrüsenkrebs und anderen Formen des Lymphdrüsenkrebses wie beispielsweise chronischer lymphatischer Leukämie, bei bösartigen Krebszellen im Lymphsystem, Morbus Waldenström (eine Knochenmarkerkrankung) und multiplem Myelom (eine bösartige Wucherung von Plasmazellen im Knochenmark)
  • Kalziumüberschuss bei bösartigen Krebszellen im Lymphsystem, multiplen Myelomen (eine bösartige Wucherung von Plasmazellen im Knochenmark), Blutkrebs und Brustkrebs
  • Beschwerdelinderung bei Krebserkranungen

Dosierung

Die Dosierung wird individuell in Abhängigkeit von dem zu behandelnden Krankheitsbild und dem Ansprechen des Patienten auf die Therapie eingestellt. Normalerweise wird mit einer hohen Wirkstoffdosis begonnen, die dann langsam verringert werden kann. Die Medikation darf nicht abrupt abgesetzt werden, sondern sollte nach Rücksprache mit dem Arzt ausgeschlichen werden.

Packungsgröße & Preise

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über Packungsgröße, Wirkstoffgehalt und Preis von Prednisolon acis 5mg/-10mg/-20mg/-50mg. In folgender Angebotsform ist Prednisolon acis 5mg/-10mg/-20mg/-50mg erhältlich:
(Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu den Preis- und Zuzahlungsangaben)

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Packungsgröße und Darreichungsform Wirkstoffgehalt (Dosierung pro Stück Tablette)
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Günstigster Preis pro Packung (Zuzahlung), (Versandkosten)
10 Stück Tabletten 20 Milligramm Prednisolon €12,28 EUR (€5,00 EUR), (€1,00 EUR Versand) Preisvergleich
50 Stück Tabletten 20 Milligramm Prednisolon €16,29 EUR (€5,00 EUR), (€1,00 EUR Versand) Preisvergleich
100 Stück Tabletten 20 Milligramm Prednisolon €20,60 EUR (€5,00 EUR), (€1,00 EUR Versand) Preisvergleich
10 Stück Tabletten 50 Milligramm Prednisolon €14,46 EUR (€5,00 EUR), (€1,00 EUR Versand) Preisvergleich

Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

  • Lactose 1H2O
  • Magnesiumstearat
  • Carboxymethylstärke
  • Kartoffelstärke
  • Siliciumdioxid, hochdisperses


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