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Predalon 5000 I.E.

Medikament || Quellen (Stand: 23. April 2009)

Hersteller: Organon GmbH
Wirkstoff: Choriongonadotropin
Darreichungsform: Ampulle

rezeptpflichtig

Bitte beachten: Die Angaben zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.

Nebenwirkungen

Seltene Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschläge, Juckreiz, Fieber), Akne, Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme).

Nebenwirkungen ohne Angaben der Häufigkeit bei der Behandlung von Frauen:
Übermäßige Anregung der Eierstöcke.

Nebenwirkungen ohne Angaben der Häufigkeit bei der Anwendung bei Männern:
Vorübergehende oder bleibende Bildung einer weiblichen Brust (Gynäkomastie), Prostatavergrößerung.

Nebenwirkungen ohne Angaben der Häufigkeit bei der Anwendung bei Knaben:
Größenzunahme des Penis, Erektionen, Veränderungen der Persönlichkeit (wie am Anfang der Pubertät).

Besonderheiten:
Choriongonadotropin wird aus dem Urin schwangerer Frauen gewonnen, daher sind leichte Konzentrationsschwankungen sowie geringe Unterschiede in der biologischen Wirksamkeit der Präparate möglich. Zudem spricht jeder Mensch unterschiedlich auf die Gabe des Wirkstoffs an. Bei Frauen kann es infolge einer Überdosierung zu einer starken Anregung der Hormonbildung in den Eierstöcken kommen. Das gilt insbesondere, wenn zur Stimulierung des Eisprungs gleichzeitig weitere Wirkstoffe wie Clomifen und humanes Menopausen-Gonadotropin (hMG) verabreicht werden. Mögliche Folgen sind Schmerzen und Flüssigkeitsansammlungen in Brust- und Bauchraum, Übelkeit und Erbrechen und die Ausbildung von Zysten (gutartige Geschwülste) in den Eierstöcken. In Einzelfällen können die Zysten so stark wachsen, dass sie platzen und einen lebensbedrohlichen Zustand auslösen. Die Gerinnungsneigung des Bluts kann ansteigen, als Folge ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombose) und für Gefäßverschlüsse (Embolie) erhöht.

Bei der Behandlung von Jungen sind ein verfrühtes Ende des Längenwachstums und eine vorzeitige sexuelle Entwicklung möglich.

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Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen sind bei der alleinigen Gabe von Choriongonadotropin bislang nicht bekannt geworden.

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