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Pradaxa 75mg Hartkapseln

Medikament || Quellen (Stand: 05. Dezember 2012)

Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Dabigatran
Darreichungsform: Hartkapsel

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Blutarmut (auch nach einer Operation), Bluterguss (auch nach einer Operation oder Verletzung), Wundblutung (auch nach einer Operation), Magen-Darm-Blutung, Hautblutung, Blut im Urin, Blutfarbstoffverminderung, Wundabsonderung (auch nach einer Operation).

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Blutplättchenmangel, Blutungen, Nasenbluten, Enddarmblutung, blutende Hämorrhoiden, Leber-Enzym-Werterhöhung (ALT, AST, Transaminasen), abnorme Leberfunktion, abnormer Leberfunktionstest, Blut-Bilirubin-Überschuss, Gelenkeinblutung, Blutung an der Injektionsstelle, blutige Absonderung, Blutung an der Eintrittsstelle eines Katheters, Blutzellenzahlverminderung, Notwendigkeit einer (Wund-)Drainage.

Besonderheiten:
Vor einer Behandlung mit dem Wirkstoff muss der Arzt bei allen Patienten die Nierenfunktion überprüfen. Während der Behandlung sind weitere Kontrollen nötig, wenn durch Mangel an Blutvolumen, Austrocknung oder Medikamente die Nierenfunktion gemindert sein kann. Eine routinemäßige Nierenkontrolle einmal im Jahr ist für Patienten über 75 Jahre und solche mit einer eingeschränkten Nierenfunktion vorgeschrieben.

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Anwendung von anderen Gerinnungshemmern (Antikoagulanzien) zum Beispiel Heparin und Heparin-Ähnliche (wie Fondaparinux) sowie Cumarine (zum Beispiel Phenprocoumon) ist verboten. Ausnahmen sind die Umstellung der Therapie von diesen oder auf diese Wirkstoffe oder wenn Heparin gegeben wird, um die Durchgängigkeit eines Venen- oder Arterien-Katheters zu erhalten.

Auch dDie gleichzeitige Anwendung von Dabigatran mit Gichtmittel Sulfinpyrazon wird nicht empfohlen.

Bei gleichzeitiger Gabe von nicht-steroidalen Antirheumatika, insbesondere bei lang wirksamen Substanzen, werden aufgrund des Blutungsrisikos häufige ärztliche Kontrollen der Blutgerinnung empfohlen.

Das Antiarrhythmikum Amiodaron, der Kalziumkanalblocker Verapamil und das Makrolid-Antibiotikum Clarithromycin behindern den Abbau von Dabigatran: Bei Patienten, die gleichzeitig Dabigatran und Amiodaron erhalten, wird der Arzt die tägliche Dosierung auf 150 Milligramm Dabigatran-Etexilat beschränken. Gleiches gilt für die gleichzeitige Anwendung von Dabigatran-Etexilat und Verapamil bei Patienten mit einer normalen Nierenfunktion nach einer Operation. War diese eingeschränkt, darf nur die halbe Dosis gegeben werden. Um eine Wechselwirkung zu vermeiden, sollte Verapamil erst zwei Stunden nach der Dabigatran-Einnahme angewendet werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Dabigatran-Etexilat und Clarithromycin sind häufige ärztliche Kontrollen der Blutgerinnung nötig, insbesondere bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger Beeinträchtigung der Nierenfunktion.

Das Antiarrhythmikum Chinidin hemmt des Abbau von Dabigatran so stark, dass der gemeinsame Einsatz verboten ist.

Dem gegenüber beschleunigen das Tuberkulose-Mittel Rifampicin und auch Johanniskraut den Abbau von Dabigatran so sehr, dass sie die Wirkung einschränken.







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