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Palladon retard 8 mg

Medikament || Quellen (Stand: 27. Oktober 2009)

Hersteller: Mundipharma GmbH
Wirkstoff: Hydromorphon
Darreichungsform: Retardkapsel

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen, Schwäche.

Häufige Nebenwirkungen:
Gewichtsabnahme, Herzrasen, Gedächtnisverlust, Empfindungsstörungen, Zittern, Muskelzuckungen, Aufmerksamkeitsstörung, Geschmacksstörung, Sehstörungen, Drehschwindel, Atemstörungen, Durchfall, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Esstörungen, Blähungen, Harnverhalt, Blasenentleerungsstörungen, Schwitzen, Juckreiz, Hautausschlag, Muskelkrämpfe, Rückenschmerz, Gelenkschmerz, Arm- und Beinschmerz, Appetitlosigkeit, Austrocknung, Sturz, Prellung, niedriger Blutdruck, Erröten, Bluthochdruck, Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme), Entzugsbeschwerden, Fieber, Schmerz (auch im Brustraum), Schüttelfrost, Schlaflosigkeit, Angst, Verwirrtheit, Nervosität, anormale Träume, Depressionen, Stimmungsveränderungen, Ruhelosigkeit, Wahnvorstellungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
verminderte Blut-Sauerstoffsättigung, Blut-Kaliummangel, Leber-Enzym-Werterhöhung, Blut-Amylase-Werterhöhung, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Muskelverkrampfungen (allgemein), Bewegungsstörungen, Ohnmacht, Sprachstörungen, Gleichgewichtsstörung, Bewusstseinsminderung, Überempfindlichkeit, Gehirnfunktionsstörungen, Denkstörungen, Beunruhigung, Anfälle, Krampfanfälle, Pupillenverengung, Doppeltsehen, trockene Augen, Ohrensausen, Atemnot, Naselaufen, Niesen, Bronchialkrämpfe, Hecheln, Blähbauch, Haemorrhoiden, Blutstuhl, Stuhlveränderungen, Darmverengung, Divertikel, Aufstoßen, unnormale Bewegungen des Verdauungstraktes, Dickdarmdurchbruch, verzögerte Harnentleerung, häufiges Wasserlassen, Hautausschlag, Muskelschmerz, Appetitzunahme, Wasseransammlungen, Blut-Harnsäureüberschuss, Magen-Darm-Entzündung, Divertikel-Entzündung, Überdosierung, Unwohlsein, Gehstörung, Nervositätsgefühle, "Hangover", Erektionsstörungen, Impotenz, Sexualfunktionsstörungen, verminderte Libido-Verminderung, Panikattacken, Verfolgungswahn, Aggression, Weinen, Teilnahmslosigkeit, Wirkungsverminderung (des Wirkstoffs), Verstimmung, übersteigerte Stimmung.

Seltene Nebenwirkungen:
Blut-Testosteron-Wertverminderung, Herzschlagverlangsamung, verstärkte Reflexe, Atemaussetzer, Blut-Bauchspeicheldrüsenenzyme-Werterhöhung, Analfissur, Kotsteine, Dünndarmentzündung, Darmverschluss, Magenentleerungsbeeinträchtigung, schmerzhafter Stuhlgang, Gesichtsrötung, verminderte Sexualhormon-Ausschüttung, Betrunkenheitsgefühl, Hitzewallung, Kältewallung, Kältegefühl, Gallenkolik, Abhängigkeit.

Wechselwirkungen

Hydromorphon sollte weder mit anderen opioiden Schmerzmitteln noch mit MAO-Hemmern (gegen Depressionen) kombiniert werden, da schwere Kreislauf- und Atemstörungen auftreten können. Zu der Behandlung mit MAO-Hemmern ist ein zeitlicher Abstand von mindestens 14 Tagen einzuhalten.

Wirkstoffe, die auf das zentrale Nervensystem eine dämpfende Wirkung ausüben, wie Barbiturate und Benzodiazepine können ebenfalls bei gleichzeitiger Gabe eine Atemdepression auslösen und sollten nicht zusammen mit Hydromorphon eingenommen werden. Gleiches gilt für den Genuss von Alkohol.

Beruhigungsmittel und Schlafmittel, Narkosemittel, die das Schmerzempfinden ausschalten und Muskelentspannungsmittel (Muskelrelaxanzien) wie Pancuronium oder Vecuronium verstärken die müde machende und beruhigende Wirkung von Hydromorphon. Gleichzeitig verstärkt sich die muskelentspannende Wirkung der Muskelrelaxanzien.

Die gleichzeitige Einnahme von anderen opioiden Schmerzmitteln wie beispielsweise Morphin, Oxycodon, Hydromorphon oder Pethidin verringert hingegen die Wirkung von Hydromorphon, während sich das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen erhöhen kann.

Schmerzmittel wie Pentazocin beziehungsweise Buprenorphin oder das Antibiotikum Rifampicin verringern ebenfalls die schmerzlindernden Wirkungen von Hydromorphon und können bei Opioid-Abhängigen die typischen Entzugssymptome auslösen.

Der Säureblocker Cimetidin und der Blutdrucksenker Diltiazem sowie andere Wirkstoffe, die den Leberstoffwechsel beeinflussen wie das Makrolid-Antibiotikum Erythromycin, die Pilzmittel Ketoconazol und Itraconazol oder Ritonavir (gegen HI-Viren) hemmen den Abbau und verstärken somit die Wirkung von Hydromorphon. Sie sollten deshalb nicht gemeinsam mit Hydromorphon eingenommen werden.







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