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Palexia retard 50mg Retardtabletten

Medikament || Quellen (Stand: 30. September 2010)

Hersteller: GRÜNENTHAL GMBH
Wirkstoff: Tapentadol
Darreichungsform: Retardtabletten

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerz, Übelkeit, Verstopfung.

Häufige Nebenwirkungen:
Appetitverminderung, Angst, depressive Stimmung, Schlafstörungen, Nervosität, Ruhelosigkeit, Aufmerksamkeitsstörungen, Zittern, unwillkürliche Muskelzuckungen, Erröten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Juckreiz, vermehrtes Schwitzen, Hautausschlag, Schwäche, Müdigkeit, Gefühl der Körpertemperaturveränderung,
trockene Schleimhäute, Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme).

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen, Gewichtsverlust, Orientierungsstörungen, Verwirrtheitszustand, Aufregung, Wahrnehmungsstörungen, abnorme Träume, Übersteigerung, Bewusstseinsverminderung, Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens, Denkstörungen, Ohnmacht, Abstumpfung, Gleichgewichtsstörung, Sprechstörung, Schmerzunempfindlichkeit, nervliche Missempfindung, Sehstörungen, Herzschlagveränderungen, niedriger Blutdruck, Bauchbeschwerden, Nesselsucht, Harnverhalt, Harnfluss, Sexualstörungen, Entzugsbeschwerden, Befindlichkeitsstörung, Reizbarkeit.

Seltene Nebenwirkungen:
Arzneimittelabhängigkeit, abnormes Denken, Krampfanfall, Vorstufe zur Ohnmacht, Gangstörungen, Unterdrückung der Atemfunktion, Magenentleerungsstörung, Trunkenheitsgefühl, Entspannung.

Wechselwirkungen

Eine Behandlung mit Tapentadol sollte bei Patienten vermieden werden, die gegen ihre Depressionen MAO-Hemmer erhalten oder innerhalb der letzten 14 Tage angewendet haben. Eine gleichzeitige Behandlung kann zu möglichen ergänzenden Wirkungen auf den Nervenbotenstoff Noradrenalin führen. Dadurch kann eine Bluthochdruck-Krise ausgelöst werden.

Wirkstoffe wie Benzodiazepine (Beruhigungs- und Schlafmittel), Barbiturate und opioide Schmerzmittel sowie verwandte Hustenmittel und Suchtersatzmittel können das Risiko einer Atemfunktionsstörung erhöhen, wenn sie mit Tapentadol kombiniert werden. Wirkstoffe, die dämpfend auf die Gehirntätigkeit wirken (wie beispielsweise Benzodiazepine, Antipsychotika, H1-Antihistaminika, opioide Schmerzmittel und Alkohol), können die abstumpfende Wirkung von Tapentadol verstärken und die Aufmerksamkeit vermindern. Daher sollte der Arzt bei der entsprechenden Kombinationstherapie eine Verringerung der Dosis von einer oder von beiden Substanzen in Betracht ziehen.

In Einzelfällen wurde im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Tapentadol in Kombination mit Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) über ein Serotonin-Syndrom berichtet. Anzeichen desselben sind: Verwirrtheit, Aufregung, Fieber, Schwitzen, Gangstörungen, Zappeligkeit, Muskelkrämpfe und Durchfall. Das Absetzen der SSRI führt in der Regel zu einer raschen Besserung. Gegenmaßnahmen wird der Arzt nach Art und Schwere der Beschwerden ergreifen.

Bisher wurde Tapentadol in Studien nicht mit gemischten opioiden Schmerzmitteln (wie Pentazocin, Nalbuphin) oder teilweisen Opioid-Agonisten (wie Buprenorphin zur Raucherentwöhnung) angewendet. Eine solche Kombination sollte der Arzt nur sehr vorsichtig vornehmen.

Einzelne Wirkstoffe beeinflussen den Abbau von Tapentadol im Körper. Das ist bei dem Tuberkulose-Mittel Rifampicin, bei Phenobarbital (gegen Epilepsie) und auch Johanniskraut der Fall. Patienten, die mit Tapentadol behandelt werden, sollten zu Beginn oder Ende einer gleichzeitigen Behandlung mit diesen Stoffen sorgfältig vom Arzt überwacht werden. Es kann nämlich zu einer veränderten Wirksamkeit oder mehr Nebenwirkungen kommen.







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