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Nifurantin

Medikament || Quellen (Stand: 10. Dezember 2007)

Hersteller: APOGEPHA Arzneimittel GmbH
Wirkstoff: Nitrofurantoin
Darreichungsform: Dragee

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, Nervenerkrankungen wie beispielsweise Lähmungen (vor allem bei Langzeitbehandlung von Patienten mit Nierenfunktionsstörung und Diabetikern), Gefühlsstörungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Lungenreaktionen (Atemnot, Lungenentzündung, Lungen-Fibrose), Kopfschmerzen, Schwindel, allergische Reaktionen, Arzneimittel-Fieber.

Seltene Nebenwirkungen:
Leberschädigung, Leberentzündungen, Blutarmut (bei Patienten mit Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel), Ohrspeicheldrüsenentzündung.

Vereinzelte Nebenwirkungen:
Schwere allergische Reaktionen (Schock), Blutzellverminderung, Blutarmut, Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Zellen.

Besonderheiten:
Der Wirkstoff kann schwere akute Lungenbeschwerden hervorrufen wie Atemnot, Husten, Wasseransammlungen in der Lunge und Fieber. Treten während der Behandlung solche Anzeichen auf, ist ein Arzt aufzusuchen.

Nach dauerhafter Einnahme - meist länger als ein Jahr - und oft bei älteren Frauen treten Lungenentzündungen und die Umwandung von Lungengewebe in funktionsloses Bindegewebe (Fibrose) auf. Diese Nebenwirkungen können zum Teil lebensgefährlich sein. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rät daher dringend von einer Langzeitbehandlung mit Nitrofurantoin ab.

Während der Behandlung mit Nitrofurantoin-haltigen Medikamenten kann es zu einer harmlosen Braunfärbung des Urins kommen.

Wechselwirkungen

Nitrofurantoin wird in seiner Wirkung wie folgt durch andere Wirkstoffe verändert:
  • Magnesiumhaltige Magensäureschutzmittel (säurebindende Mittel) vermindern die Aufnahme des Wirkstoffs in den Körper und damit seine Wirksamkeit.
  • Nalidixinsäure (ein Antibiotikum gegen Bakterien) vermindert die Wirkung oder hebt sie sogar ganz auf.
  • Gichtmittel wie Probenecid und Sulfinpyrazon vermindern die Wirkung und erhöhen die Nebenwirkungen.
  • Propanthelinbromid, ein Magenmittel, fördert die Aufnahme des Wirkstoffs in den Körper und verstärkt dadurch die Wirkung.




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