Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Micardis plus 40/12,5mg/ -80/12,5mg
Tabletten

Medikament || Quellen (Stand: 02. Mai 2008)

Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Wirkstoffkombination: Telmisartan + Hydrochlorothiazid
Darreichungsform: Tabletten

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Vermehrte Harnausscheidung, Benommenheit, Müdigkeit, Schwächegefühl, rasche körperlich Erschöpfung bei Belastung, Kopfschmerzen, Magenschleimhautentzündungen, leichte Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Rückenschmerzen, Schmerzen in der Brust, Muskelkrämpfe, Wadenkrämpfe, Ekzeme, gesteigerte Anfälligkeit für Harnwegsinfektionen sowie für Atemwegserkrankungen (Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis), Erektionsstörungen, Angststörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Empfindungsstörungen, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Händen und Füßen, Blutarmut, Fettstoffwechselstörungen, leichte Nierenfunktionsstörungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, verstärktes Schwitzen, Sehstörungen, Blutdruckabfall, Blutdruckabfall beim Aufstehen aus der liegenden Position, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Veränderungen des Mineralstoffwechsels und der Blutspiegel von Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium, Verschlechterung einer bestehenden metabolischen Alkalose (Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut), Auftreten oder Verstärkung einer Harnabflussbehinderung, Verringerung der Anzahl roter und weißer Blutkörperchen, Verminderung der Zahl der Blutplättchen, verlangsamter oder beschleunigter Herzschlag, Herzrhythmusstörungen (Reizleitungsstörungen, AV-Block II. und III. Grades), Nierenentzündung (Nephritis), Eiweißausscheidung im Urin, Anstieg der Blutspiegel von Bilirubin (Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin), Harnstoff und Kreatinin, Schmerzen in den Beinen, Verkrampfungen der Atemmuskulatur mit Luftnot, Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschläge, Rötung, Schwellung der Haut, Juckreiz), erhöhter Harnsäurespiegel im Blut, Gicht-Anfälle.

Seltene Nebenwirkungen:
Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, Abflussstörung der Gallenflüssigkeit, Muskelverspannungen, Sehnenentzündungen, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Depressionen, vorübergehende Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns, Verwirrtheit, Ohrgeräusche (Tinnitus), erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, Lupus-erythematodes-ähnliche Symptome; Vermehrung einer bestimmten Gruppe weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), Wirkungslosigkeit; starke Überempfindlichkeitsreaktionen wie Gefäßentzündungen, Schwellungen durch Austritt von Flüssigkeit aus Blutgefäßen (Angioödeme) im Bereich des Gesichts, der Zunge, des Rachens oder des Kehlkopfs sowie von Armen und Beinen, großflächige Nesselsucht (Urtikaria), Bläschenbildung der Haut, starke Muskel- und Gelenkschmerzen, Nierenentzündung, Fieber, schwere Störung des Allgemeinbefindens.

Sehr seltene Nebenwirkungen und Einzelfälle:
Ohnmachtsanfälle ohne erkennbare Ursache, Herzinfarkt, Schlaganfälle, schwere Nierenfunktionsstörungen, akutes Nierenversagen, Lungenentzündung, Lungenödem, schwere Blutbildungsstörungen im Knochenmark, erheblicher Mangel an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose), Auftreten oder Verstärkung eines Diabetes mellitus.

Besonderheiten:
Insbesondere zu Beginn der Behandlung verspüren viele Patienten, bedingt durch starken Verlust von Wasser und Mineralien, ein starkes Durstgefühl.

Wechselwirkungen

Diuretika, Betablocker, gefäßerweiternde Mittel auf Nitro-Basis, tri- und tetrazyklische Antidepressiva, Barbiturate, Antihypertonika (Mittel gegen hohen Blutdruck) Anticholinergika und der Konsum von Alkohol können die blutdrucksenkende Wirkung der Wirkstoffkombination verstärken.

Bei zusätzlicher Gabe von ACE-Hemmern ist ein starker Blutdruckabfall sowie eine Verschlechterung der Nierenfunktion möglich.

Katecholamine wie Epinephrin, Gichtmittel, nicht-steroidale Antirheumatika, Schmerzmittel wie Indometacin, Salicylate wie Acetylsalicylsäure und Kochsalz können die blutdrucksenkende Wirkung der Kombination abschwächen. Zudem kann die Nierenfunktion verstärkt beeinträchtigt werden und der Kalium-Blutspiegel ansteigen.

Kalium-Salze, kaliumsparende Entwässerungsmittel wie Amilorid, Triamteren oder Spironolacton sowie der gerinnungshemmende Wirkstoff Heparin können einen starken Anstieg des Kalium-Blutspiegels bewirken. Mögliche Folgen sind ein verlangsamter Herzschlag (Bradykardie) oder Herzrhythmusstörungen.

Furosemid, Glukokortikoide, Amphotericin B, Penicillin G und Abführmittel können den Kalium- und Magnesium-Blutspiegel zusätzlich erniedrigen. Durch diesen Kalium- und/oder Magnesium-Mangel kann wiederum die Wirkung von Herzglykosiden und bestimmten Antiarrhythmika verstärkt werden.

Gallensäure-bindende Mittel wie Colestyramin oder Colestipol können die Aufnahme von Hydrochlorothiazid beeinträchtigen und sollten daher nicht gleichzeitig mit der Wirkstoffkombination eingenommen werden.

Die Gabe von Methyldopa kann die Verträglichkeit von Hydrochlorothiazid verringern.

Die Wirksamkeit von Muskelrelaxanzien wie Baclofen kann durch Telmisartan und Hydrochlorothiazid gesteigert werden.

Der blutzuckersenkende Effekt von oralen Antidiabetika und Insulin kann durch Telmisartan und Hydrochlorothiazid beeinflusst werden. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein. Gleiches gilt für die Wirkung von Gichtmitteln. Insbesondere zu Behandlungsbeginn wird eine sorgfältige Kontrolle des Blutzuckerspiegels und der Harnsäurekonzentration im Blut empfohlen. Bei Behandlung mit Allopurinol können zudem verstärkt Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.

Bei gleichzeitiger Behandlung mit Metformin werden gehäuft Nierenfunktionsstörungen beobachtet.

Die Nebenwirkungen von Lithium sowie von Zytostatika (wie Cyclophosphamid oder Methotrexat) können durch Einnahme der Wirkstoffkombination verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Tetrazyklinen kann es zu einem Anstieg der Harnstoff-Konzentration im Blut kommen.







Anzeige