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Mestinon 60

Medikament || Quellen (Stand: 13. September 2007)

Hersteller: Valeant Pharmaceuticals Germany
Wirkstoff: Pyridostigmin
Darreichungsform: überzogene Tablette

rezeptpflichtig

Gegenanzeigen

Der Wirkstoff darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Pyridostigmin, Regenbogenhautentzündung (Iritis), schwerer Schilddrüsenerkrankung (Thyreotoxikose), Magen-Darm-Verschlüssen (Obstruktionsileus), Verengungen (Stenosen) oder Krämpfen (Spasmen) des Magen-Darm-Trakts sowie der Gallen- oder Harnwege.

Nicht eingesetzt werden darf der Wirkstoff außerdem bei vermehrter Muskulaturspannung (Myotonie), Parkinson-Krankheit, Bronchienverengungen mit Entzündung (spastische Bronchitis), Asthma bronchiale sowie Schock und Kreislaufkrisen nach Operationen oder nach Gabe von Muskelentspannungsmitteln (Muskelrelaxanzien wie Suxamethonium, Decamethonium).

Nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt sollte Pyridostigmin eingenommen werden von Patienten mit der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Herzschlagverlangsamung, ausgeprägt niedrigem Blutdruck, Herzschwäche, frischem Herzinfarkt oder Magen-Darm-Geschwüren, Krampfanfällen (Epilepsie), Tetanie (Übererregbarkeit der Muskeln und Nerven durch Kalzium-Mangel) und Darmentzündungen.

Besondere Vorsicht muss der Arzt walten lassen bei frisch am Darm operierten Patienten.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollte der Wirkstoff nicht angewendet werden, da das Kind geschädigt werden könnte.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Der Wirkstoff sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Warnhinweise

  • Das Medikament kann Sehstörungen verursachen.
  • Das Reaktionsvermögen kann druch das Medikament so weit beeinträchtigt sein, dass Autofahren und das Bedienen von Maschinen gefährlich sind.
  • Bei eingeschränkter Leberfunktion ist eine regelmäßige ärztliche Kontrolle der Blutwerte während der Behandlung mit dem Mendikament empfehlenswert.
  • Für Patienten mit Nierenerkrankungen können niedrigere Dosierungen des Medikaments erforderlich sein.
  • Die gleichzeitige Verabreichung des Medikaments und eine großflächige, äußerliche Anwendung des Mückenabwehrmittels N,N-diethyl-m-toluamid (DEET), das unter anderem in dem Präparat Autan° enthalten ist, sollte vermieden werden.
  • Das Medikament enthält Saccharose (Zucker) und ist daher nicht für Patienten mit Zuckerverwertungsstörungen geeignet.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.







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