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LEVITRA 5 mg/ -10 mg/ -20 mg
Filmtabletten

Medikament || Quellen (Stand: 14. Februar 2011)

Hersteller: Bayer Vital GmbH
Wirkstoff: Vardenafil
Darreichungsform: Filmtabletten

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Hitzegefühl und Rötung des Oberkörpers (Flush).

Häufige Nebenwirkungen:
Schwindel, verstopfte Nase, Übelkeit, leichter Durchfall.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Störungen des Farbensehens, gesteigerte Tränenbildung, Augenschmerzen, Bindehautentzündung, beschleunigter Herzschlag, Herzklopfen (Palpitationen), Blutdruckabfall, Blutdruckanstieg, Zittern, Luftnot, Nasenbluten, Anstieg bestimmter Leberemzyme im Blut, gesteigerte Lichtempfindlichkeit, Wassereinlagerungen im Bereich des Gesichts, Hautausschlag, Kontaktdermatitis, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Schläfrigkeit.

Seltene Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeit, Angststörungen, Steigerung des Augeninnendrucks, Ohrensausen, Minderdurchblutung der Herzmuskulatur, Angina pectoris, Kehlkopfödem, Störungen des Blutzuckerspiegels (Über- oder Unterzucker), Blutbildungsstörungen (Verminderung der Zahl weißer Blutkörperchen, Verminderung der Zahl roter Blutkörperchen), Muskelsteifigkeit, schmerzhafte, mehr als zwei Stunden anhaltende Erektionen (Priapismus).

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkope), Krampfanfälle, Hörstörungen.

Besonderheiten:
Die Einnahme des Wirkstoffes hat in sehr seltenen Einzelfällen zu einer einseitigen Erblindung geführt. Ursache war wahrscheinlich der Verschluss von die Netzhaut versorgenden Blutgefäßen. Risikofaktoren für das Auftreten dieser Nebenwirkung sind Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herzerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und Rauchen. Patienten, die einen einseitigen Verlust der Sehkraft bemerken, sollten die Einnahme von Vardenafil sofort beenden.

Wechselwirkungen

Mittel gegen Pilzerkrankungen wie beispielsweise Itraconazol und Ketoconazol oder Erythromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen) sowie andere Wirkstoffe wie Cimetidin oder Ritonavir (zur Behandlung der HIV-Infektion), die ebenfalls den Leberstoffwechsel beeinflussen, verstärken die Wirkung von Vardenafil und erhöhen möglicherweise die Häufigkeit seiner Nebenwirkungen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Erythromycin kann eine Dosisanpassung von Vardenafil durch den Arzt notwendig sein.

HIV-1-Proteasehemmer wie zum Beispiel Ritonavir und Indinavir dürfen nicht gleichzeitig mit Vardenafil eingenommen werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von gefäßerweiternden Mitteln auf Nitro-Basis oder Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten (Alpha-Sympatholytika) kommt es zu einer gegenseitigen Wirkungsverstärkung. Dies kann zu einem starken Blutdruckabfall, Störungen der Blutgerinnung und einer Erhöhung der Herzfrequenz führen. Diese Wirkstoffe dürfen ebenfalls nicht gemeinsam mit Vardenafil angewendet werden.

Vardenafil sollte auch nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden. Grapefruitsaft verhindert den Abbau von Vardenafil im Körper und verstärkt möglicherweise die Häufigkeit seiner Nebenwirkungen.

Die gleichzeitige Anwendung von Antiarrhythmika der Klasse I (zum Bespiel , Procainamid) oder Antiarrhythmika der Klasse III (zum Beispiel Amiodaron, Sotalol) kann Herzrhythmusstörungen auslösen und sollte daher vermieden werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Vardenafil und Enzyminduktoren wie beispielsweise Rifamicin, Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin kann die Wirkung von Vardenafil abschwächen.








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