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Klacid Saft / -forte 250 mg/5 ml

Medikament || Quellen (Stand: 12. März 2008)

Hersteller: Abbott GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Clarithromycin
Darreichungsform: Suspension

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Geschmacksstörung, Geruchsstörung, Zungenverfärbung (alles vorübergehend), Magen-Darm-Beschwerden (Magendrücken, Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen), Pilzbefall des Mundes, Kopfschmerzen, Blut-Harnstoffwert-Erhöhung, Blut-Stickstoffwert-Erhöhung.


Gelegentliche Nebenwirkungen:
Hörstörungen (Ohrgeräusche, vorübergehender Hörverlust),
Überempfindlichkeitsreaktionen (Arzneimittelfieber, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Gesichtsschwellungen wie Angioödem, Gelenkschwellungen, allergischer Schock), Krampfanfälle (Epilepsien), Leberfunktionsstörungen, Leberentzündung, Gallenstau, Gelbsucht.

Seltene Nebenwirkungen:
Zahnverfärbung, Zungenentzündung, Mundschleimhautentzündung, Pilzinfektionen im Mund, psychische Störungen (Benommenheit, Schwindel, Verwirrtheit, Desorientierung, Ängstlichkeit, Schlaflosigkeit, Albträume, Halluzinationen, Psychosen), Kopfschmerzen, Leberfunktionsstörungen, Oberbauchbeschwerden, Leberenzymanstieg (Transaminasen), Anstieg von Bilirubin

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Missempfindungen (Kribbeln, Brennen, Parästhesien), Krämpfe, Bauchspeicheldrüsenentzündung, allergischer Schock, Fieber, Gelbsucht, Leberversagen, Herzrhythmusstörungen, Taubheit (meist bei Patienten mit schwerer Funktionsstörung der Leber oder Nieren), schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom), Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie), Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:
Nierenentzündung, Nierenfunktionsstörung, Nierenversagen, Gallenstau, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Blutgerinnungshemmung, Hautgewebezerstörung, Serumkreatininerhöhung, Serumharnstofferhöhung

Besonderheiten:
Die langfristige und wiederholte Anwendung des Antibiotikums kann in sehr seltenen Fällen eine Besiedelung des Dickdarms mit unempfindlichen (resistenten) Bakterien oder Pilzen verursachen. Diese können zu einer Darmentzündung mit Durchfällen führen (pseudomembranöse Colitis).

Wird Clartihromycin als Infusion angewandt, können in seltenen Fällen Schmerzen und Entzündungen an der Infusionsstelle oder Venenwandreizungen auftreten.

Wechselwirkungen

Clarithromycin wird durch andere Makrolid-Antibiotika, aber auch durch Lincomycin, Clindamycin und Chloramphenicol in seiner Aktivität gehemmt. Außerdem gilt es zu beachten, dass Bakterien, die nicht mehr auf diese Antibiotika ansprechen, oft auch gegen Clarithromycin unempfindlich (resistent) sind.

Nicht-hydrierte Mutterkornalkaloide wie Ergotamin oder Dihydroergotamin erhöhen in Kombination mit Clarithromycin die Gefahr einer übermäßig starken Blutgefäßverengung. Dies kann zur Unterversorgung von Organen mit Sauerstoff und somit zu Gewebeschäden führen.

Bei folgenden Stoffen erhöht sich in Verbindung mit Clarithromycin deren Konzentration im Blut und damit auch die Wirkstärke, wodurch leichter spezifische Nebenwirkungen auftreten können: Lovastatin, Theophyllin, Carbamazepin, Valproinsäure, Methylprednisolon, Triazolam, Midazolam, Alfentanil, Felodipin und Blutgerinnungshemmer vom Typ Cumarin.

Die gleichzeitige Anwendung des Immunologikums Ciclosporin mit Clarithromycin erhöht die Gefahr eines Nierenschadens. Die Kombination des Antibiotikums mit Terfenadin, Astemizol oder Digoxin kann lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Long-QT-Syndrom) auslösen.

In Kombination mit Omeprazol oder Ritonavir wird Clarithromycin in seiner Wirkung verstärkt.

Folgende Stoffe schwächen dagegen die Wirkung von Clarithromycin ab: Disopyramid, Phenytoin, Rifabutin, Tacrolimus, Alprazolam, Cilostozol, Sildenafil, Vinblastin und Chinidin.

Mineralische Antazida (säurebindende Mittel) können die Wirksamkeit von Clarithromycin stark einschränken, so dass zwischen den Einnahmen ein zeitlicher Abstand von zwei bis drei Stunden eingehalten werden sollte. Auch die Wirksamkeit von Zidovudin wird durch gleichzeitige Anwendung von Clarithromycin beeinträchtigt. Hier sollte ein zeitlicher Abstand von etwa vier Stunden zwischen der Einnahme beider Wirkstoffe liegen.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Clarithromycin mit oralen Antidiabetika oder Insulin kann es in seltenen Fällen zu einer Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie) kommen.

Clarithromycin kann die Wirkung von Calciumkanalblockern (gegen Bluthochdruck) besonders bei älteren Patienten so verstärken, dass es zu lebensgefährlichem Blutdruckabfall kommt. Bei Kombination sollte der Arzt daher auf Azithromycin zurückgreifen.







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