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Klacid Saft / -forte 250 mg/5 ml

Medikament || Quellen (Stand: 12. März 2008)

Hersteller: Abbott GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Clarithromycin
Darreichungsform: Suspension

rezeptpflichtig

Gegenanzeigen

Bei Überempfindlichkeit gegen Clarithromycin und andere Makrolid-Antibiotika darf der Wirkstoff auf keinen Fall angewendet werden. Bei allergischen Reaktionen gegen Lincomycin oder Clindamycin sollte eine Anwendung von Clarithromycin nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

Bei niedrigem Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie) ist die Behandlung mit Clarithromycin nicht erlaubt, da es sonst zu lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen kommen kann. Auch Patienten, deren Erregungsrückbildung am Herzen verlangsamt oder gestört ist (wie etwa beim Long-QT-Syndrom) oder die die Wirkstoffe Pimozid oder Carbamazepin anwenden, sollen Clarithromycin wegen der Gefahr möglicher Herzrhythmusstörungen nicht anwenden.

Allgemein ist die Einnahme von Clarithromycin bei Herz-Kreislauf-Störungen wie etwa Herzkranzgefäßverengung (Angina Pectoris), schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz), geringem Magnesiumspiegel oder niedrigem Puls (mit weniger als 50 Schlägen pro Minute) nur nach ärzlicher Rücksprache erlaubt.

Clarithromycin darf unter entsprechender ärztlicher Kontrolle bei Nierenfunktionsstörungen mit einer Kreatinin-Clearance kleiner 30 Milliliter pro Minute angewendet werden. Dies gilt jedoch nicht für die Kombinationstherapie mit Omeprazol und Metronidazol zur Bekämpfung des Bakteriums Helicobacter pylori.

Bei Leberfunktionsstörungen sollte Clarithromycin nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Die Kombinationstherapie zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren ist nicht gestattet.

Bei Patienten, die an Myasthenia gravis leiden, einer Autoimmunerkrankung des Skelettmuskels, ist die Verwendung von Clarithromycin nach strenger Abwägung von Nutzen und Risiko durch den behandelnden Arzt möglich. Der Wirkstoff kann jedoch wie alle Makrolid-Antibiotika diese Erkrankung verschlimmern.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Da die Unbedenklichkeit der Anwendung von Clarithromycin für die Schwangerschaft noch nicht gezeigt wurde, soll der Wirkstoff in dieser Zeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Es ist bekannt, dass der Wirkstoff in die Muttermilch und damit in den Säugling übergeht. Bei diesem kann es so zu einer Störung der Darmflora kommen, die Durchfall oder eine Darmentzündung durch Sprosspilzbesiedelung zur Folge haben kann. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Sensibilisierung des Säuglings, das heißt, bei einem späteren Kontakt mit Clarithromycin könnte der Körper allergisch auf den Wirkstoff reagieren. Aus diesen Gründen sollte das Antibiotikum auch während der Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt angewendet werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder unter zwölf Jahren sollten bevorzugt in Tablettenform mit Clarithromycin behandelt werden.

Warnhinweise

  • Bei Funktionsstörungen von Leber und Niere muss der Arzt die Behandlung mit dem Medikament besonders sorgfältig überwachen und die Dosierung gegebenenfalls anpassen.
  • Eine längere und wiederholte Behandlung mit dem Medikament erhöht die Gefahr, widerstandsfähige Bakterien heranzuzüchten.
  • Treten während oder unmittelbar nach der Behandlung mit dem Medikament schwere Durchfälle auf, ist der Arzt zu befragen.
  • Patienten mit Störungen der Herzfunktion müssen während der Behandlung vom Arzt sorgfältig überwacht werden.
  • Die Behandlung mit dem Medikament kann eine Myasthenia gravis wieder aufflammen lassen oder verschlechtern.
  • Weil das Medikament mit vielen anderen Wechselwirkungen zeigt, muss der Arzt die Therapie auf die Begleitmedikamente abstimmen.
  • Bei Kombination mit einem Calciumkanalblocker sollte der Arzt Azithromycin statt dem Medikament verschreiben.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.







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