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Katadolon

Medikament || Quellen (Stand: 20. Juli 2013)

Hersteller: AWD.pharma
Wirkstoff: Flupirtin
Darreichungsform: Kapseln

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Müdigkeit.

Häufige Nebenwirkungen:
Unruhe, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Sodbrennen, Magenbeschwerden, Verstopfung, Blähungen, Schlafstörungen, Schwitzen, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit, Depressionen, Zittern, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Verwirrtheit, Sehstörungen, Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Leberwerte-Erhöhungen, Leberentzündungen, Gelbsucht.

Besonderheiten:
Möglicherweise sind Leberschäden durch Flupirtin häufiger als bisher angenommen. Etwa ein Drittel aller erfassten Nebenwirkungen beziehen sich auf die Leber. Beschwerden wie Ermüdung und Schwindel sind in diesem Zusammenhang als Warnzeichen zu werten. Die Therapie sollte von wöchentlichen ärztlichen Kontrollen der Leberwerte begleitet und bei Anzeichen von Leberschädigungen beendet werden.

Zwar wird Flupirtin praktisch kein Abhängigkeitspotential zugesprochen, es haben sich aber in der breiten Anwendung einige Fälle einer Suchtentwicklung und eines Wirkungsverlustes ereignet. Sollte der Wirkstoff die Schmerzen bei Langzeitanwendung in der gewohnten Dosierung nicht mehr so gut dämpfen, ist deshalb der Arzt zu verständigen.

Wechselwirkungen

Flupirtin darf keinesfalls zusammen mit anderen Wirkstoffen verabreicht werden, die ebenfalls eine leberschädigende Wirkung haben.

Die Wirkung von muskelentspannenden Mitteln (Muskelrelaxanzien), beruhigenden Mitteln wie Benzodiazepine und gerinnungshemmenden Mitteln (Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmer) sowie Alkohol kann bei gleichzeitiger Verwendung verstärkt werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Paracetamol kann den Anstieg der Leberwerte verstärken.

Auf Grund der hohen Eiweißbindung von Flupirtin ist mit einer Verdrängung anderer gleichzeitig verabreichter stark eiweißgebundener Wirkstoffe wie Diazepam, Warfarin, Acetylsalicylsäure, Benzylpenicillin, Digitoxin, Glibenclamid, Propranolol und Clonidin zu rechnen. Bei gleichzeitiger Gabe von Flupirtin kann eine Wirkverstärkung dieser Mittel nicht ausgeschlossen werden.







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