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Imodium

Medikament || Quellen (Stand: 24. Oktober 2007)

Hersteller: JANSSEN-CILAG GmbH
Wirkstoff: Loperamid
Darreichungsform: Kapsel

rezeptpflichtig

Bitte beachten: Die Angaben zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen, Luft- und Gasansammlungen im Darm, Bauchkrämpfe und Koliken, Verstopfung, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl.

Seltene Nebenwirkungen:
Hautausschläge und Juckreiz, Darmlähmung oder Darmverschluss (Ileus), Reizmagen oder Dickdarmerweiterungen mit schweren Störungen des Transports des Darminhalts (Megakolon), Schläfrigkeit, Harnverhaltung.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Allergische Reaktionen bis zum anaphylaktischen Schock, Angioödem (Schwellungen und Rötungen der Haut), schmerzhafte Blasenbildungen an Haut und Schleimhäuten (Stevens-Johnson-Syndrom), schwere entzündliche Hautrötungen (Erythema multiforme), Syndrom der verbrühten Haut (Lyell-Syndrom).

Besonderheiten:
AIDS-Patienten, die nach Gabe von Loperamid einen aufgetriebenen Leib bekommen, müssen die Durchfall-Behandlung sofort unterbrechen.

Bei Missbrauch oder Überdosierung kann es zu schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen kommen.

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Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Anwendung von Loperamid mit Substanzen, die dessen Abbau im Körper behindern, kann zu schweren Herzrhythmusstörungen führen. Zu den bedenklichen Wirkstoffen gehören das Antiarrhythmikum Chinidin, die Magenmittel CimetidinRanitidin, die Makrolid-Antibiotika Clarithromycin und Erythromycin, der Blutfettsenker Gemfibrozil, die Pilzmittel Itraconazol und Ketoconazol, das Malaria-Mittel Chinin und das virenhemmende Mittel Ritonavir.

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