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HCT-CT 25 mg Tabletten

Medikament || Quellen (Stand: 02. Oktober 2007)

Hersteller: CT-Arzneimittel GmbH
Wirkstoff: Hydrochlorothiazid
Darreichungsform: Tabletten

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Bei langfristiger Dauertherapie:
Flüssigkeitshaushaltstörungen, Mineralhaushaltstörungen (insbesondere Mangel an Kalium, Natrium, Magnesium, Chlorid, Überschuss an Kalzium).
Bei hoher Dosierung:
Flüssigkeitsverluste, Natriumverluste.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit und Durst, Schwäche- und Schwindelgefühl, Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe), Kopfschmerzen, Nervosität, Herzklopfen, niedriger Blutdruck, Blutdruckschwankungen bei Körperlageveränderung, Bluteindickung.

Seltene Nebenwirkungen:
Krämpfe, Benommenheit, Verwirrtheitszustände, Kreislaufkollaps, akutes Nierenversagen.
Insbesondere bei älteren Patienten oder bei Venenerkrankungen:
Verstopfungen von Venen und Arterien.
Infolge Kaliummangels:
Müdigkeit, Schläfrigkeit, Muskelschwäche, nervliche Missempfindungen, Lähmungen, Organmuskulaturerschlaffung, Verstopfung, Blähungen, Herzrhythmusstörungen.
Bei schweren Kaliumverlusten:
Teilweiser bis vollständiger Darmverschluss, Bewusstseinstrübungen bis zum Koma.

Wechselwirkungen

Zu einer verstärkten Blutdrucksenkung durch Hydrochlorothiazid kann es im Zusammenwirken mit Wirkstoffen kommen, die ebenfalls den Blutdruck senken: dazu gehören andere Entwässerungsmittel, Betablocker, gefäßerweiternde Mittel auf Nitro-Basis, Vasodilatatoren, Barbiturate, Phenothiazin, tri- und tetrazyklische Antidepressiva und Alkohol. Zusammen mit ACE-Hemmern kann es zu einem besonders starken, schnellen Blutdruckabfall kommen. Ebenso ist eine Verschlechterung der Nierenfunktion möglich. Deshalb sollen ACE-Hemmer vom Arzt entsprechend vorsichtig dosiert werden.

Zu einer Wirkungsabschwächung von Hydrochlorothiazid kann es kommen mitHydrochlorothiazid verändert aber auch seinerseits die Wirkungen anderer Substanzen:
  • Bei Betablockern kann sich der Blutzuckerspiegel erhöhen.
  • Auch bei oralen Antidiabetika und Insulinen kann der Blutzuckerspiegel steigen, weil deren blutzuckerwertsenkenden Eigenschaften vermindert werden.
  • Bei hoch dosierten Salicylaten verstärkt sich deren Giftigkeit auf das Gehirn.
  • Bestimmte Muskelrelaxanzien vom Curare-Typ wirken verstärkt und länger entspannend auf die Muskulatur.
  • Bei Lithium, vor allem in höherer Dosierung, ist die Giftigkeit auf Herz und Nerven erhöht.
  • Chinidin wird langsamer ausgeschieden und ist daher stärker und länger wirksam.
  • Bei Herzglykosiden werden Wirkungen und auch Nebenwirkungen stärker. Denn Kaliummangel und Magnesiummangel steigern die Empfindlichkeit gegen diese Mittel. Besondere Gefahr besteht bei zusätzlicher Einnahme von Abführmitteln und Glukokortikoiden, ACTH, Carbenoxolon, Amphotericin B und Furosemid, da diese zusätzlich noch die Kaliumausscheidung erhöhen.
  • Bestimmte Krebs-Medikamente (Zytostatika) wie Cyclophosphamid, Fluorouracil und Methotrexat bekommen eine höhere Giftigkeit auf das Knochenmark. Die weißen Blutzellen, insbesondere die Granulozyten, werden in ihrer Anzahl verringert (Granulozytopenie).
  • Gichtmittel werden abgeschwächt. Die Harnsäurekonzentration im Blut kann also steigen und mit ihr die Gefahr eines Gichtanfalls.
  • Mit Antibiotika wie den Tetrazyklinen kann sich die Harnstoff-Konzentration im Blut und damit ebenfalls das Risiko eines Gichtanfalls erhöhen.
  • Adrenalin und Noradrenalin wirken schwächer.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme des Parkinsonmittels Methyldopa kann es zur Bildung von Antikörpern gegen Hydrochlorothiazid kommen. Dadurch können Blutarmut sowie plötzlich auftretende Wasseransammlungen in der Lunge mit Schockzeichen wie Bewusstlosigkeit und Herzrasen verursacht werden.
Zusätzliche Wechselwirkungen ergeben sich weiterhin bei Patienten, bei denen sich während der Behandlung die Blutmenge verringert. Nehmen diese Patienten zusätzlich nicht-steroidale Antirheumatika ein, kann es zu einem akuten Nierenversagen kommen.







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