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Gelonida Schmerztabletten

Medikament || Quellen (Stand: 14. Januar 2010)

Hersteller: Gödecke GmbH / Pfizer-Gruppe
Wirkstoffkombination: Paracetamol + Codein
Darreichungsform: Tabletten

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Müdigkeit, leichte Kopfschmerzen, Übelkeit, Verstopfung (Obstipation) und Erbrechen.

Seltene Nebenwirkungen:
Mundtrockenheit, Schlafstörungen, Juckreiz, Hautrötungen, allergische Hautausschläge, Nesselsucht, Kurzatmigkeit und Ohrensausen.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Veränderungen des Blutbildes im Sinne eines allergisch bedingten Mangels an Blutplättchen oder Weißen Blutkörperchen, schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, akuter allgemeiner pusteliger Hautausschlag).

Besonderheiten:
In höheren Dosen kann es zu Euphorie und Abhängigkeit, Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen, Bewegungsunsicherheiten und Sehstörungen kommen.

Patienten mit gesteigertem Hirndruck oder Kopfverletzungen erleiden bei hohen Dosen manchmal ein Aussetzen des Atems, bei vorbestehenden Lungenfunktionsstörungen kann es zu Wasserstau in der Lunge kommen.

In Einzelfällen ist schon über Bronchialkrämpfe und Überempfindlichkeitsreaktionen wie Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock berichtet worden. Ebenfalls Einzelfälle waren Blutbildveränderungen wie Agranulozytose und Panzytopenie.

Leberschäden sind möglich, wenn ein gesunder Erwachsener einmalig mehr als zehn bis zwölf Gramm oder über einen längeren Zeitraum mehr als 7,5 Gramm Paracetamol täglich einnimmt. Diese Grenzwerte sind bei Kindern geringer. Grundsätzlich sollten Schmerzmittel ohne ärztliche Verordnung nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht häufiger als an zehn Tagen pro Monat eingenommen werden.

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Einnahme von Antidepressiva aus der Wirkstoffgruppe der MAO-Hemmer, wie beispielsweise Tranylcypromin, kann es zu einer Verstärkung der Wirkung und zu anderen Nebenwirkungen in nicht vorhersehbarem Ausmaß kommen. Die Kombination darf daher erst zwei Wochen nach dem Ende einer Therapie mit MAO-Hemmern angewendet werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung anderer im Gehirn wirkender Arzneimittel wie Beruhigungs- und Schlafmittel, andere Schmerzmittel, Mittel gegen Allergien und Depressionen, Neuroleptika sowie Alkohol kann die müde machende und den Atem unterdrückende Wirkung verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die zu einem schnelleren Abbau von Paracetamol in der Leber führen, können auch durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschäden hervorgerufen werden. Zu diesen Stoffen gehören bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika wie Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin) sowie das Antibiotikum Rifampicin. Gleiches gilt für Alkoholmissbrauch.

Bei Kombination mit Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt sein mit dem Risiko der erhöhten Giftigkeit.

Wechselwirkungen zwischen Paracetamol und den Blutverdünnern Warfarin sowie Cumarinen sind bezüglich ihrer klinischen Bedeutung noch nicht zu beurteilen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, wie Propanthelin, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert werden.

Andererseits können in Wechselwirkung mit Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, wie zum Beispiel Metoclopramid, Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und dem Viren-Hemmer Zidovudin wird die Neigung zur Neutropenie verstärkt. Die Kombination soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.







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