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Fluoxetin-neuraxpharm 10/ -20 T

Medikament || Quellen (Stand: 04. Oktober 2007)

Hersteller: neuraxpharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Fluoxetin
Darreichungsform: Tablette

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen:
Übelkeit.

Häufige Nebenwirkungen:
Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung, Gewichtszunahme, Bauchschmerzen, Herzklopfen, Kraftlosigkeit, Schläfrigkeit, Bewegungsarmut, Angstgefühle, Nervosität, Zittern, Kopfschmerz, Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit, Benommenheit, Erbrechen, Magersucht, Schwindel, Schwitzen, Erregungszustände, Denkstörungen, Unwohlsein.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, gestörte Bewegungssteuerung, Blutdruckabfall bei plötzlichem Aufstehen, Verwirrtheit, unwillkürliche Muskelkontraktionen, verzögerter Samenerguss, Hautausschlag, Juckreiz.

Seltene Nebenwirkungen:
Leberfunktionsstörungen, Störungen der Bewegungsabläufe mit Zunahme oder Verminderung der Bewegungen oder des Spannungszustands der Muskeln, Herzrasen, Hautausschläge mit Blasenbildung, Lichtüberempfindlichkeit, Krämpfe, starke innere Unruhe und Getriebenheit mit Hemmungsverlust (Manie), Wahnvorstellungen, Natriumblutspiegelerniedrigung, krankhafter Milchfluss, Hautblutungen.


Besonderheiten:
Besonders zu Behandlungsbeginn kann es zu quälender Unruhe und Rastlosigkeit von Körpergliedmaßen (Akathisie) kommen.

Bei Diabetikern kann es nach Einnahme des Medikaments zu Unterzuckerungen kommen. Das kann dazu führen, dass Diabetiker von ihrem Arzt neu eingestellt werden müssen.

Nach Absetzen des Wirkstoffs kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit, Empfindungsstörungen und Angstzuständen kommen. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb von zwei Wochen ab, können aber auch zwei bis drei Monate und länger anhalten. Eine Beendigung der Behandlung sollte daher nur mit langsamer Dosisverminderung über Wochen oder Monate hin erfolgen.

Neuere Studien haben nachgewiesen, dass die Arbeit der knochenauf- und abbauenden Zellen durch Fluoxetin besonders bei Langzeitanwendung nachteilig beeinflusst wird. So kann es vermehrt zu Knochenbrüchen, beziehungsweise der Entwicklung einer Osteoporose kommen.

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Einnahme von antidepressiven Medikamenten vom Typ der MAO-Hemmer kann es zu schwerwiegenden, manchmal tödlichen Reaktionen kommen. Nach Beendigung einer Therapie mit MAO-Hemmern sollte zwei Wochen gewartet werden, bevor man eine Therapie mit Fluoxetin beginnt. Nach Beendigung einer Therapie mit Fluoxetin sollte mindestens fünf Wochen mit der Einnahme von MAO-Hemmern gewartet werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Tryptophan kann es zu Erregung, Unruhe und Magen-Darm-Störungen kommen.

Die Ausscheidung von Diazepam kann verzögert und so seine Wirkung verlängert werden.

Der Blutspiegel von Lithium, von Neuroleptika und trizyklischen Antidepressiva und damit deren Wirkung kann erhöht sein.

Veränderungen der Phenytoin-Blutspiegel (gegen Epilepsie) wurden bei der gleichzeitigen Gabe mit Fluoxetin beobachtet.

Bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol kann die Alkoholwirkung verstärkt werden.

Werden Medikamente eingenommen, die die Blutgerinnung beeinflussen (Antikoagulanzien), so kann es bei gleichzeitiger Gabe von Fluoxetin zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen.

Werden pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, eingenommen, ist ebenfalls ein gehäuftes Auftreten von Nebenwirkungen möglich.

Die gleichzeitige Gabe von Arzneimitteln wie Tramadol oder den Triptanen (gegen Migräne) kann das Risiko eines Serotoninsyndroms mit Hitzewallungen und Herzmuskelveränderungen erhöhen. Bei der gleichzeitigen Anwendung von Triptanen besteht das zusätzliche Risiko einer Verengung der Herzkranzgefäße und von Bluthochdruck.

Werden Brustkrebs-Patientinnen mit dem Zytostatikum Tamoxifen behandelt, kann Fluoxetin dessen Wirksamkeit einschränken. Der Wirkstoff behindert nämlich das Enzym für die Umwandlung von Tamoxifen in dessen aktive Form Endoxifen. Als Folge dieser Wechselwirkung steigt die Sterblichkeit bei der betroffenen Patientinnengruppe. Um den Erfolg einer Tamoxifen-Behandlung nicht zu gefährden, sollte der Arzt Venlafaxin als Antidepressivum wählen, da es das Enzym nicht behindert.







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