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Euthyrox 25 µg/ -50 µg/ -75 µg/
-88µg/ -100 µg/ -112µg/ - 125 µg/
-137µg/ -150 µg/ -175µg/ -200 µg

Medikament || Quellen (Stand: 28. November 2007)

Hersteller: Merck Pharma GmbH
Wirkstoff: Levothyroxin
Darreichungsform: Tablette

rezeptpflichtig

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Bei Schilddrüsenüberfunktionen darf Levothyroxin nicht eingenommmen werden. Ausnahme ist die bereits ausreichend behandelte Schilddrüsenüberfunktion, bei der Levothyroxin in Dosierungen bis 100 Mikrogramm begleitend zur fortgesetzten Behandlung mit Thyreostatika eingesetzt wird, um dem Größenwachstum der Schilddrüse vorzubeugen.

Levothyroxin darf ebenfalls nicht eingesetzt werden bei unbehandelten Erkrankungen der Nebenniere und der Hirnanhangdrüse, bei akutem Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung (akute Myokarditis) oder Herzwandentzündung (akute Pankarditis).

Vor der Behandlung mit Levothyroxin sollte eine Herzerkrankung ausgeschlossen werden. Liegt eine Herzerkrankung oder Herzmuskelschwäche vor, so muss die Dosis von Levothyroxin möglichst niedrig gewählt und die Behandlung engmaschiger kontrolliert werden.

In der Schwangerschaft darf Levothyroxin nicht mit Thyreostatika kombiniert werden. Während Thyreostatika durch die Plazenta zum Ungeborenen gelangen, kann Levothyroxin diese Schranke nicht passieren. Daher würden unter zusätzlicher Gabe von Levothyroxin bei der Mutter immer höhere Schilddrüsenhormonkonzentrationen als beim Kind vorliegen. Somit könnte der kindliche Stoffwechsel in eine Unterfunktion geraten und die Schwangerschaft gefährdet werden.

Auch bei einer Autonomie der Schilddrüse (also der Produktion von Schilddrüsenhormonen, die nicht mehr den normalen, vom Gehirn gesteuerten Regelkreisen unterliegt) darf Levothyroxin nicht verwendet werden.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Die Behandlung mit Levothyroxin sollte in der Schwangerschaft unbedingt fortgeführt werden. Die benötigte tägliche Menge kann sogar steigen. Daher sind engmaschige Kontrollen der Hormonspiegel im Blut unerlässlich. Levothyroxin geht nicht in das Blut der Ungeborenen über, daher sind bislang trotz langjähriger Erfahrungen keine Gefahren für die Schwangerschaft oder das Kind bekannt geworden.

In der Kombination mit Thyreostatika darf Levothyroxin in der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Levothyroxin gehen Thyreostatika sehr wohl in das Blut des Ungeborenen über. Daher läge bei begleitender Levothyroxintherapie der Hormonspiegel der Mutter deutlich über dem des Ungeborenen. Eine Schilddrüsenunterfunktion beim Neugeborenen wäre die Folge. Dies führte zu einer verzögerten Reifung und Geburtskomplikationen.

Auf die Einnahme von Levothyroxin zur Diagnostik sollte in der Schwangerschaft verzichtet werden.

Die in der Muttermilch ausgeschiedene Menge von Levothyroxin ist zu gering, um beim Säugling eine Schilddrüsenfunktionsstörung auszulösen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Bereits Säuglinge können Levothyroxin erhalten. Die Dosierung richtet sich unter anderem nach Alter und Körpergewicht des Kinds.

Warnhinweise

  • Sojaprodukte können die Wirkung des Levothyroxins verringern und sollten daher nur in Maßen gegessen werden.
  • Bei Einschränkungen der Nebennierenfunktion muss die Anwendung des Medikaments vom Arzt sorgfältig überdacht werden.
  • Schilddrüsenhormone dürfen nicht zur Gewichtsabnahme missbraucht werden. Zu hohe Dosierungen können schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen verursachen, insbesondere in Kombination mit bestimmten Mitteln zur Gewichtsabnahme.
  • Haben Frauen nach den Wechseljahren mit einem erhöhten Risiko von Osteoporose eine Schilddrüsenunterfunktion, sollte der Arzt zur Vermeidung von zu hohen Levothyroxin-Blutspiegeln die Schilddrüsenfunktion häufiger kontrollieren.
  • Werden bei einem Schilddrüsen-Patienten andere Medikamente umgestellt, muss der Arzt die Schilddrüsenfunktion überwachen.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.







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