Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Doxycyclin 100/ -200 -1A Pharma

Medikament || Quellen (Stand: 07. Oktober 2010)

Hersteller: 1A Pharma GmbH
Wirkstoff: Doxycyclin
Darreichungsform: Tablette

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Sodbrennen, Magendruck, Erbrechen, Blähungen, Fettstühle, Durchfall.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Mundschleimhautentzündungen, Rachenschleimhautentzündungen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden, allergische Reaktion mit Hautausschlag, Nesselsucht, Juckreiz, Rötungen, Schwellungen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Fieber, Wassereinlagerungen im Gewebe, Erythema exsudativum multiforme, Asthma, Anaphylaxie; Lichtempfindlichkeit mit Sonnenbrand, Fingernagelablösung; Blutgerinnungsstörungen, Blut im Urin.

Seltene Nebenwirkungen:
Lyell-Syndrom, exfoliative Dermatitis, Schädelinnendruckerhöhung mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Sehstörungen; Blutbildveränderungen wie Abnahme der weißen Blutkörperchen oder Blutplättchen sowie Zunahme der weißen Blutkörperchen, Lympherkrankungen, Blutarmut und veränderte Blutkörperchen; Nierenschädigungen, Empfindungsstörungen, Gelenkschmerzen, Herzrasen, Muskelschmerzen, Unruhe, Angstzustände, Geruchsstörungen, Geschmacksstörungen, Überempfindlichkeitsreaktionen wie Gesichtsschwellung, Zungenschwellung, Kehlkopfschwellung, Atemwegsverengungen, Herzrasen, Atemnot, Blutdruckabfall, Schock, Herzstillstand.

Vereinzelte Nebenwirkungen:
Schwarze Haarzunge, Darmentzündungen, epileptische Krampfanfälle.

Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit:
Während der Therapie mit Doxycyclin kann es zu einer Pilzbesiedlung mit Entzündungen im Mund- und Rachenraum, dem Magen-Darm-Trakt oder den Geschlechtsteilen kommen.

Bei Kindern kann es während der Behandlung zu bleibenden Verfärbungen an den Zähnen und im schlimmsten Fall zu Störungen des Knochenwachstums kommen.

Während der Schwangerschaft und bei Überdosierungen ist die Gefahr von Leberschäden und Bauchspeicheldrüsenentzündungen erhöht.

Wechselwirkungen

Säurebindende Mittel, Abführmittel, Anionenaustauscherharze, medizinische Kohle, Milch und kalziumhaltige Fruchtsäfte verlangsamen die Aufnahme von Doxycyclin aus dem Magen-Darm-Trakt und damit dessen Wirkung. Eisen-, aluminium-, magnesium- und kalziumhaltige Wirkstoffe zeigen die gleiche Wechselwirkung, werden aber ihrerseits auch schlechter aufgenommen. Daher sollten alle diese Wirkstoffe erst zwei bis drei Stunden nach dem Doxycyclin eingenommen werden.

Doxycyclin verstärkt die Wirkungen von Antikoagulanzien und Sulfonylharnstoffen, deshalb müssen die Blutgerinnung beziehungsweise der Blutzuckerspiegel regelmäßig überprüft und die Dosierungen der Wirkstoffe vom Arzt angepasst werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Barbituraten, den Wirkstoffen Primidon, Rifampicin, Carbamazepin und Phenytoin sowie chronischem Alkoholmissbrauch wird Doxycyclin schneller abgebaut und ist eventuell unwirksam. Die Doxycyclin-Dosis muss dann vom Arzt erhöht werden.

Die Wirkung von Östrogen-Gestagen-Kombinationen zur Verhütung (die Pille) kann durch Doxycyclin beeinträchtigt werden. Deshalb sollten während der Behandlung andere empfängnisverhütende Maßnahmen ergriffen werden.

Penicilline, Cephalosporine und ähnliche Antibiotika dürfen nicht mit Doxycyclin kombiniert werden, weil dadurch die Wirkung beider Antibiotika sinken kann.

Die Einnahme von Ciclosporin oder Methoxyfluran (für die Narkose) in Kombination mit Doxycyclin kann zu schweren Nierenschäden führen. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Isotretinoin und Doxycyclin ist das Risiko eines erhöhten Schädelinnendrucks verstärkt. Wird Theophyllin zusätzlich zu Doxycyclin eingenommen, treten Beschwerden des Magen-Darm-Trakts häufiger auf.







Anzeige