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CIALIS 5mg/ -10mg/ -20mg

Medikament || Quellen (Stand: 02. Mai 2013)

Hersteller: Lilly Deutschland GmbH
Wirkstoff: Tadalafil
Darreichungsform: Filmtablette

rezeptpflichtig

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Der Wirkstoff darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Tadalafil sowie bei gleichzeitiger Einnahme von Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten (Alpha-Sympatholytika) oder gefäßerweiternden Mitteln auf Nitro-Basis (Nitraten), da es hier zu einem starken Blutdruckabfall kommen kann.

Auch darf der Wirkstoff nicht verabreicht werden an Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie instabiler Angina Pectoris, Herzrhythmusstörungen oder schwerer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz NYHA II und III), nach einem Schlaganfall, der weniger als sechs Monate zurückliegt, oder Herzinfarkt (Myokardinfarkt innerhalb der ersten drei Monate).

Bei schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, niedrigem Blutdruck (Hypotonie mit einem Systolenwert unter 90 mmHg) oder der erblichen Erkrankung der Augennetzhaut (Retinitis pigmentosa) darf Tadalafil ebenfalls nicht verwendet werden.

Nur nach sorgfältiger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung darf der Wirkstoff eingenommen werden bei schweren arteriellen Durchblutungsstörungen, insbesondere bei einer Verengung im Bereich der Hauptschlagader (Aortenstenose), einer Störung der Blutdruckkontrolle (Multisystematrophie) und Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

Patienten mit Störungen der Blutgerinnung, Sichelzellenanämie oder bestimmten Formen von Blutkrebs (zum Beispiel Leukämie, Plasmozytom), anatomischen Missbildungen des Penis oder wenn bereits schmerzhafte Dauererektionen (Priapismus) aufgetreten sind, dürfen Tadalafil ebenfalls nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt anwenden.

Bei Patienten mit Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) oder Leberfunktionsstörungen (zum Beispiel Leberzirrhose) wird eine Verringerung der Tadalafil-Dosis durch den Arzt empfohlen.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Der Wirkstoff ist nur für die Anwendung beim Mann zugelassen.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Der Wirkstoff ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet.

Warnhinweise

  • Das Medikament kann Schwindelgefühl und Sehstörungen hervorrufen und somit das Reaktionsvermögen beeinträchtigen.
  • Das Reaktionsvermögen kann durch das Medikament so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Die Einnahme des Medikaments bewirkt einen vorübergehenden, leichten Blutdruckabfall.
  • Möglicherweise besteht im Zusammenhang mit sexueller Aktivität bei Einnahme des Medikaments ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und andere, zum Teil lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Störungen.
  • In einigen Fällen trat eine unumkehrbare Schädigung des Sehnervs (nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie, NAION) auf. Ob ein Zusammenhang mit der Einnahme des Medikaments besteht, ist nicht bekannt.
  • Die Anwendung des Medikaments sollte nicht mit anderen Behandlungsmethoden für Erektionsstörungen kombiniert werden.
  • Sollte nach Einnahme des Medikaments die Versteifung des Gliedes ungewöhnlich lange anhalten, suchen Sie einen Arzt auf, da es zu einer dauerhaften Schädigung des Schwellkörpers kommen kann.
  • Vor Einnahme des Medikaments sollte der Patient und besonders sein Herz-Kreislauf-System ärztlich untersucht werden.
  • Das Medikament darf nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden, da dieser Wirkung und Nebenwirkungen verstärkt.
  • Das Medikament enthält Lactose (Milchzucker), die von manchen Patienten schlecht vertragen wird.
  • Das Medikament darf nicht wärmer als 30 Grad gelagert werden.
  • Das Medikament ist in der Originalverpackung aufzubewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.






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