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CAELYX 2mg/ml Konzentrat zur
Herstellung einer Infusionslösung

Medikament || Quellen (Stand: 15. August 2010)

Hersteller: essex pharma GmbH
Wirkstoff: Doxorubicin
Darreichungsform: Infusionslösungs­konzentrat

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen bei AIDS-Patienten
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Neutrophilen-Mangel, Blutarmut, Weiße-Blutkörperchen-Mangel, Übelkeit.

Häufige Nebenwirkungen:
Mundsoor, Blutplättchen-Mangel, Essensverweigerung, Schwindel, Regenbogenhaut-Entzündung, Blutgefäßerweiterung, Atembeschwerden, Durchfall, Mundschleimhautentzündung, Übelkeit und Erbrechen, Mundschleimhautgeschwüre, Bauchschmerzen, Zungenentzündung, Verstopfung, Haarausfall, Hautausschlag, Schwäche, Fieber, Überempfindlichkeitsreaktionen, Gewichtsverlust.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Verwirrtheit, nervliche Missempfindungen, Rötung von Handflächen und Fußsohlen.

Nebenwirkungen bei Brustkrebspatientinnen
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Essensverweigerung, Übelkeit und Erbrechen, Mundschleimhautentzündung, Mundschleimhautgeschwüre, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Rötung von Handflächen und Fußsohlen, Haarausfall, Hautausschlag, Erschöpfung, Müdigkeit, Schleimhautentzündung.

Häufige Nebenwirkungen:
Neutrophilen-Mangel, Blutarmut, Weiße-Blutkörperchen-Mangel, Blutplättchen-Mangel, Rachenentzündung, nervliche Missempfindungen, trockene Haut, Hautverfärbungen, Hautrötung, Schwäche, Fieber, Schmerzen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Schläfrigkeit.

Weitere, in anderen Studien aufgetretene Nebenwirkungen waren: Gürtelrose, Windpocken, Nervenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen in Armen und Beinen, Geschmacksstörungen.

Besonderheiten:
Doxorubicin verursacht sehr häufig schwere Übelkeit und Erbrechen. Sie treten bei etwa 80% der Patienten am ersten Tag der Behandlung, aber auch danach auf. Es sollte daher begleitend mit übelkeitsmildernden Medikamenten behandelt werden.

Der regelmäßig auftretende totale oder teilweise Haarausfall bessert sich nach Ende der Therapie in der Regel völlig.

Innerhalb von 24 Stunden nach Anwendung von Doxorubicin kommt es häufig zu einer bedeutungslosen Rotfärbung des Urins, welche auf den Farbstoff des ausgeschiedenen Wirkstoffs zurückzuführen ist.

Wechselwirkungen

Doxorubicin kann unter Umständen die Giftigkeit und damit die Schwere der Nebenwirkungen anderer Zytostatika verstärken. Besonders in Hinsicht auf eine mögliche Schädigungen des Knochenmarks muss der Arzt größte Vorsicht bei Kombinationen walten lassen.

Bei Patienten mit AIDS trat eine Verschlimmerung der blutigen Harnblasenentzündung ein, die durch die Gabe von Cyclophosphamid verursacht wird. Auch die Giftigkeit von 6-Mercaptopurin für die Leber wird von Doxorubicin verstärkt.

Eine vorangegangene, gleichzeitige oder spätere Bestrahlungstherapie kann die schädigende Wirkung von Doxorubicin auf Herz und Leber verstärken. Dies gilt auch für eine gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die Leber und Herz schädigen.

Die Kombination von Doxorubicin mit Amphotericin B (einem Antibiotikum) sollte vermieden werden, da sie zu einer ausgeprägten Nierenschädigung führen kann.

Bei gleichzeitiger Gabe von Doxorubicin und dem AIDS-Medikament Ritonavir verstärken sich Wirkung und Nebenwirkungen von Doxorubicin.

Bei der gleichzeitigen Gabe von Ciclosporin (gegen Organabstoßungen nach Verpflanzungen) und Doxorubicin kann es zu einer wechselseitigen Behinderung des Abbaus beider Wirkstoffe im Körper kommen, was zu verstärkten Nebenwirkungen führt.

Antiepileptika wie Barbiturate verursachen eine beschleunigte Ausscheidung und damit Wirkungsminderung von Doxorubicin, während Doxorubicin seinerseits die Wirkung von Phenytoin verringert.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, welche die Harnsäureausscheidung verzögern (wie Sulfonamide und bestimmte Entwässerungsmittel), kann es zu einem Harnsäureüberschuss im Blut kommen. Die Folge können Gicht-Anfälle sein.

Doxorubicin kann die Aufnahme von Digoxin (Herzglykosid) in den Körper verringern, was dessen Wirkung auf Herzmuskelschwäche hemmt. Während der Therapie mit Doxorubicin sollte daher der Blutgehalt an Digoxin regelmäßig ärztlich überprüft werden.

Doxorubicin bindet sich im Blut an den Gerinnungshemmer Heparin. Es kann zu Ausfällungen und Wirkungsverlust beider Wirkstoffe kommen.

Vorsicht ist des weiteren geboten, wenn Doxorubicin mit folgenden Wirkstoffen zusammen zur Anwendung kommt: dem Gichtmittel Allopurinol, Aluminium (beispielsweise im Infusionsgerät), den Antibiotika Cephalotin und Piperacillin, den Glukokortikoiden Dexamethason und Hydrocortison, dem Beruhigungsmittel Diazepam, den Zytostatika Fluorouracil, Methotrexat und Vincristin, dem Entwässerungsmittel Furosemid, dem Asthmamittel Theophyllin, dem Calcium-Regulator Galliumnitrat sowie parenteralen Ernährungslösungen.







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