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Budes Easyhaler 0,1 mg/ -0,2 mg/ -
0,4 mg Dosis

Medikament || Quellen (Stand: 31. Januar 2013)

Hersteller: Orion Pharma GmbH
Wirkstoff: Budesonid
Darreichungsform: Pulver-Inhalator

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Blähungen; Übelkeit; Durchfall.
Bei Anwendung im Enddarm:
Enddarm-Brennen, Enddarmschmerzen.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Allergische Reaktionen der Haut wie Hautausschlag; rote Hautstreifen; Einblutungen in die Haut; Steroidakne; verzögerte Wundheilung; Muskelschwäche; Knochenschwund (Osteoporose); Knochenveränderungen; Grüner Star (Glaukom; Katarakt); Depressionen; Gereiztheit; Euphorie; Magenbeschwerden; Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulkus ventrikuli); Bauchspeicheldrüsenentzündungen (Pankreatitis); Cushing-Syndrom; Glukosetoleranz-Verminderung; Diabetes mellitus; Wassereinlagerungen im Gewebe; Kaliumausscheidungszunahme; Nebennierenrinden-Verkümmerung; Wachstumsverzögerung (bei Kindern); Sexualstörungen wie Amenorrhoe; Hirsutismus und Impotenz; Bluthochdruck (Hypertonie); Thromboserisiko-Erhöhung; Gefäßentzündungen; Immunabwehrverminderung; Schleimhautreizungen (leicht, mit Schluckbeschwerden und Heiserkeit).
Bei Anwendung im Enddarm:
Blutarmut, Blutsenkungsgeschwindigkeitsanstieg, Weiße Blutkörperchen-Überschuss, Appetitsteigerung, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Geruchstäuschung, Bluthochdruck, Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Blähungen, Missempfindungen im Bauchraum, Afterschleimhauteinriss (Analfissur), Mundschleimhautgeschwüre,
häufiger Stuhldrang, Hämorrhoiden, Afterblutung, Blut-Enzyme-Veränderung (Transaminasen-Anstieg, Cholestaseparameter-Anstieg, Amylase-Anstieg), Akne, vermehrtes Schwitzen, Blut-Cortisol-Konzentrationsveränderung, Schwäche, Körpergewichtzunahme.

Seltene Nebenwirkungen:
Unruhe; Schlaflosigkeit.

Sehr seltene und vereinzelt auftretende Nebenwirkungen:
Augenerkrankungen wie Papillenödem und Pseudotumor cerebri; trockene Nase oder Nasenbluten; Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschläge; Juckreiz; Hautentzündungen; Angioödem oder Blutergüsse der Haut; Nervosität; Ruhelosigkeit; Verhaltensstörungen.

Besonderheiten:
Bei der Umstellung einer Behandlung von Budesonid in Tablettenform auf eine Inhalationsbehandlung kann es zu allergischen Reaktionen kommen, die durch die vorherige Behandlung unterdrückt wurden. In diesem Fall muss die Dosierung vom Arzt neu angepasst werden.

Bei der Anwendung von Budesonid als Inhalation können Infektionen mit Bakterien und Pilzen insbesondere im Bereich des Mund-Rachen-Raums (Pilzinfektionen im Mund) auftreten. Diese müssen nach Rücksprache mit dem Arzt entsprechend behandelt werden.

Alle örtlichen Anwendungen von Budesonid können bei besonderer Empfindlichkeit des Patienten und/oder längerer Anwendung auch Auswirkungen auf den ganzen Körper haben. Es können dann Nebenwirkungen auftreten, die man von der Einnahme des Wirkstoffes kennt.

Wechselwirkungen

Der Wirkstoff Budesonid verstärkt die Wirkung von den bei Asthma eingesetzten Beta-2-Sympathomimetika wie beispielsweise Salbutamol, Fenoterol, Salmeterol oder Formoterol. Auch diese Wirkstoffe weiten die Bronchien und unterstützen damit den Effekt von Budesonid.

Wirkstoffe wie die Pilzmittel Itraconazol, Ketoconazol, die Mittel gegen AIDS Ritonavir und Nelfinavir, die Antibiotika Troleandromycin und Erythromycin sowie Ciclosporin gegen die Astoßungsreaktion nach Organverpflanzungen, aber auch Grapefruitsaft hemmen den Abbau von Budesonid im Körper und können daher zu einer Verstärkung von Wirkungen und auch der Nebenwirkungen von Budesonid führen.

Wirkstoffe wie das Antiepileptikum Carbamazepin und das Antibiotikum Rifampicin fördern den Abbau von Budesonid und können so die allgemeine wie auch die örtliche Wirkung von Budesonid an der Darmschleimhaut vermindern. Eine Anpassung der Budesonid-Dosierung durch den Arzt kann erforderlich sein.

Budesonid wird von dem gleichen Enzym abgebaut wie das Hormon Ethinylestradiol. Bei Frauen, die gleichzeitig weibliche Sexualhormone (Östrogene) oder Östrogen-Gestagen-Kombinationen zur Verhütung ("Pille") erhalten haben, ergaben sich zum Teil erhöhte Blutkonzentrationen an Budesonid und eine verstärkte Wirkung desselben. Diese Wechselwirkung trat bei gleichzeitiger Einnahme mit niedrig dosierten Kombinationen zur Verhütung ("Minipille") nicht ein.

Da alle Glukokortikoide - also auch Budesonid - die Ausscheidung von Kalium fördern, sind folgende Wechselwirkungen zu beachten: Ein möglicher Kaliummangel fördert die Wirkung (und Nebenwirkungen) von Herzglycosiden und die durch bestimmte Entwässerungsmittel verursachte Kaliumausscheidung kann verstärkt werden.







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