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Aknenormin 10 mg Weichkapseln

Medikament || Quellen (Stand: 10. Juni 2009)

Hersteller: Almirall
Wirkstoff: Isotretinoin
Darreichungsform: Weichkapseln

rezeptpflichtig

Bitte beachten: Die Angaben zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.

Nebenwirkungen

Innerliche Anwendung
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Trockene Lippen, Lippenentzündung, trockene Augen, Bindehautentzündung, Lidrandentzündung, Augenreizung, trockene Haut, Abschilferungen, Juckreiz, Hautausschlag, vermehrte Hautverletzlichkeit, Blutarmut, Blutsenkungsgeschwindigkeitszunahme, Blutplättchenmangel, Blutplättchenüberschuss, Leber-Enzymwerterhöhung (Transaminasen), Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen (insbesondere bei jugendlichen Patienten), Fettstoffwechselstörungen (Triglycerid-Vermehrung, HDL-Verminderung).

Häufige Nebenwirkungen:
Neutrophilen-Mangel, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Nasentrockenheit, Nasen-Rachen-Entzündung, Blut-Cholesterin-Werterhöhung, Blutzuckeranstieg, Blut im Urin, Eiweiß im Urin.

Seltene Nebenwirkungen:
Allergische Hautreaktionen, Schock, Überempfindlichkeit, Depressionen, Depressions-Verschlimmerungen, Aggressivitätsneigung, Angstgefühle, Stimmungsschwankungen, Haarausfall.

Sehr seltene Nebenwirkungen, einschließlich Einzelfälle:
Infektionen (der Haut und Schleimhäute, durch grampositive Bakterien), Lymphdrüsenschwellung, Zuckerkrankheit, Blut-Harnsäureüberschuss, Verhaltensauffälligkeiten, Psychosen, Selbstmordgedanken, Selbstmordversuche, Selbstmord, Hirndruckerhöhung (gutartig), Krämpfe, Schläfrigkeit, Verschwommensehen, grauer Star, Farbenblindheit (eingeschränktes Farbsehen), Kontaktlinsenunverträglichkeit, Hornhauttrübung, Nachtblindheit, Hornhautentzündung, Wasseransammlung an der Austrittstelle des Sehnervs in die Netzhaut, Lichtscheu, Gehörverschlechterung, Blutgefäßentzündung, Bronchialkrämpfe (durch Asthma begünstigt), Heiserkeit, Dickdarmentzündung, Dünndarmentzündung, Rachentrockenheit, Magen-Darm-Blutung, blutiger Durchfall, entzündliche Darmerkrankung, Übelkeit, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberentzündung, Verschlimmerung (Aufflammen) der Akne, Gesichtsrötungen, Ausschläge, schwere Hautreaktionen (Erythema exsudativum multiforme, Stevens-Johnson-Syndom, toxisch epidermale Nekrolyse), Haarveränderungen, Behaarungsverdichtung, Nagelmissbildungen, Nagelfalzentzündungen, Lichtempfindlichkeit (der Haut), eitrige Pusteln, vermehrte Hautfärbung, Schweißfluss, Gelenksentzündung, Bänder-Verkalkung, Sehnen-Verkalkung, vorzeitiger Verschluss der Knochenwuchszonen, Schädelknochen-Missbildung, Knochendichte-Verminderung, Zerstörung von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse; vor allem bei starker Anstrengung; einschließlich Herzmuskel), Sehnenentzündung, Nierengewebsentzündung (Glomerulonephritis), vermehrte Narbengewebsbildung, Unwohlsein, Blut-Kreatinphosphokinase-Erhöhung.

Besonderheiten:
Einige der Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Verwendung von Isotretinoin sind dosisabhängig. Die Nebenwirkungen klingen im Allgemeinen nach Dosisänderung oder Abbruch der Behandlung ab, manche können jedoch auch nach dem Ende der Behandlung bestehen bleiben.

Sollten Anzeichen für eine schwere Hautreaktion auftreten, muss die Therapie sofort beendet und ein Arzt aufgesucht werden, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

Äußerliche Anwendung
Nebenwirkungen ohne Nennung der Häufigkeit:
Juckreiz, Stechen, Brennen, Hautreizungen, Hautrötung, Hautabschälung, Hautfarbenaufhellung, Lichtempfindlichkeit (Sonnenbrandgefahr).

Besonderheiten:
Im Fall übermäßiger Hautreizung sollte die Behandlung zwischenzeitlich unterbrochen und nach Abklingen der Reaktion wieder aufgenommen werden. Bei fortbestehender Reizung ist die Behandlung zu beenden - normalerweise klingen die Hautreaktionen dann wieder ab.

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Wechselwirkungen

Aufgrund der Gefahr einer Überversorgung mit Vitamin A dürfen die Patienten nicht gleichzeitig Isotretinoin und Vitamin A einnehmen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Isotretinoin und Tetracyclinen (Antibiotika) kann es zu einem gutartigen (nicht krebsbedingten) Anstieg des Gehirndrucks kommen. Daher muss die gleichzeitige Behandlung mit Tetracyclinen vermieden werden.

Isotretinoin wird leicht von Sauerstoff angegriffen und verändert. Daher ist der Wirkstoff, äußerlich angewendet, empfindlich gegen Oxidationsmittel, Licht und alkalisch reagierende Stoffe wie beispielsweise Seifen.

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