Aclasta 5mg Infusionslösung

Medikament || Quellen (Stand: 18. März 2010)

Hersteller: Novartis Pharma GmbH
Wirkstoff: Zoledronsäure
Darreichungsform: Infusionslösung

rezeptpflichtig

Bitte beachten: Die Angaben zur Wirkung beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.

Wirkung

Aclasta 5mg Infusionslösung enthält den Wirkstoff Zoledronsäure. Zu beachten ist außerdem die besondere Wirkung von Aclasta 5mg Infusionslösung.

Zoledronsäure wird eingesetzt bei Patienten mit fortgeschrittenen, auf das Knochengerüst ausgedehnten Tumorerkrankungen und dadurch ausgelösten, erhöhten Calciumkonzentrationen im Blut (tumorinduzierte Hyperkalzämie).

Es dient einerseits der Therapie dieser speziellen Krebserkrankung und kann andererseits auch zur Vorbeugung gegen den mit ihr verbundenen Verlust an Knochenmasse angewendet werden.

Auch ganz allgemein wird Zoledronsäure bei erhöhter Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) eingesetzt, sei sie altersbedingt oder durch eine Langzeit-Therapie mit Glukokortikoiden verursacht.

Ein weiteres Einsatzgebiet des Wirkstoffes ist die Knochenkrankheit Morbus Paget, bei der es ebenfalls zum Verlust von Knochenmasse kommt.

Zoledronsäure zählt zu den Biphosphonaten der neueren Generation und scheint nicht nur hinsichtlich des Behandlungserfolges, der Wirkstärke und Wirkdauer den älteren Wirkstoffen aus dieser Gruppe überlegen zu sein. Zoledronsäure wird ausschließlich als Infusion angewendet und hat deshalb keine schädliche Wirkung auf die Speiseröhre. Der Wirkstoff erlaubt aufgrund seiner guten Verträglichkeit für die empfohlene Dosis von vier Milligramm eine Infusionszeit von lediglich 15 Minuten.

Momentan bemüht sich eine Herstellerfirma um die europäische Zulassung ihres Zoledronsäure-Medikaments, von dem eine nur einmal jährliche Infusion ausreicht, um über den gleichen Zeitraum Schutz vor Osteoporose zu bieten.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von Zoledronsäure sind vertiefende Informationen verfügbar:

Lesen Sie dazu auch die Informationen zu den Wirkstoffgruppen Bisphosphonate, Osteoporose-Mittel, zu welcher der Wirkstoff Zoledronsäure gehört.

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) bei Frauen nach den Wechseljahren und bei Männern
  • Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) in Folge einer Langzeit-Therapie mit Kortison (Spritzen oder Tabletten) bei Frauen nach den Wechseljahren und bei Männern
  • Knochenbrüchigkeit im jüngeren Lebensalter (Morbus Paget des Knochens)

Dosierung

Zur Behandlung der Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren und bei Männern sowie der Osteoporose durch eine langzeitige Einnahme von Glukokortikoiden ("Kortison") wird einmal jährlich eine Infusion mit einer Flasche (5mg Zoledronsäure) empfohlen.

Bei Patienten mit einem unkomplizierten Hüftbruch (Brüche des Oberschenkelhalses oder des Oberschenkels), wird die Infusion des Medikaments zwei oder mehr Wochen nach der operativen Versorgung des Bruchs empfohlen.

Für die Behandlung des Morbus Paget (Knochenbrüchigkeit im Jugendalter) sollte das Medikament nur von Ärzten verschrieben werden, die Erfahrung in der Behandlung des Morbus Paget haben. Die empfohlene Dosis ist eine einzelne Infusion des Medikaments. Zur Wiederbehandlung des Morbus Paget
liegen keine entsprechenden Studien vor. Nach einer Infusion wurde bei erfolgreich behandelten Patienten ein langer beschwerdefreier Zeitraum festgestellt.

Die Dauer der Infusion in der ärztlichen Praxis muss mindestens 15 Minuten betragen. Vor der Anwendung müssen die Patienten eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr erhalten. Dies ist besonders wichtig bei älteren Patienten und bei Patienten, die Entwässerungsmittel erhalten.
Zusammen mit der Anwendung des Medikaments wird eine ausreichende Einnahme von Kalzium und Vitamin D empfohlen. Zusätzlich ist es sehr ratsam, bei Patienten mit Morbus Paget eine ausreichende Zufuhr von Kalzium (zweimal täglich mindestens 500mg Kalzium für mindestens zehn Tage nach der infusion) sicherzustellen.

Bei Patienten mit einem kürzlich erlittenen unkomplizierten Hüftbruch wird vor der ersten Infusion eine Dosis von 50.000 bis 125.000 I.E. Vitamin D (zum Einnehmen oder als Spritze) empfohlen.

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen, welche innerhalb der ersten drei Tage nach der Verabreichung des Medikaments auftreten, kann durch Gabe von Schmerzmitteln wie Paracetamol oder Ibuprofen kurz nach der Anwendung vermindert werden.

Packungsgröße & Preise

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über Packungsgröße, Wirkstoffgehalt und Preis von Aclasta 5mg Infusionslösung. In folgender Angebotsform ist Aclasta 5mg Infusionslösung erhältlich:
(Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu den Preis- und Zuzahlungsangaben)

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Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

  • Mannitol
  • Natriumcitrat (E 331)
  • Wasser für Injektionszwecke



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