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Abilify 10mg/ -15mg Schmelztabletten

Medikament || Quellen (Stand: 04. September 2009)

Hersteller: Bristol-Myers Squibb GmbH
Wirkstoff: Aripiprazol
Darreichungsform: Schmelztabletten

rezeptpflichtig

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen:
Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Angstgefühl, Bewegungsstörungen (extrapyramidale Störung), innere Unruhe, Bewegungsdrang, Zittern, Schwindel, Schläfrigkeit, Abstumpfung, Kopfschmerzen, Verschwommensehen, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Speichelüberproduktion, Abgeschlagenheit.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Depression, Herzrasen, Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung.

Besonderheiten:
Wenn Anzeichen einer Spätdyskinesie wie unwillkürliche Zuckungen und Bewegungen des Mundes, der Zunge oder von Gesichtsmuskeln auftreten, sollte der Arzt die Dosis des Wirkstoffs vermindern oder die Behandlung abbrechen.

Während der Behandlung mit Aripiprazol kam es in den klinischen Studien selten zu einem sogenannten malignen neuroleptischen Syndrom. Diese manchmal tödliche Nebenwirkung ist durch hohes Fieber, Muskelsteife, wechselnde Bewusstseinslagen, durch unregelmäßigen Puls oder Blutdruck, Herzrasen, Schwitzen und Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet. Außerdem kann es zu Versagen der Nieren- und Muskelfunktion kommen.

Wechselwirkungen

Aripiprazol kann die Wirkung bestimmter blutdrucksenkender Wirkstoffe verstärken.

Weil Aripiprazol beruhigend wirkt, ist bei Kombination mit Alkohol oder anderen auf das Gehirn wirksamen Substanzen Vorsicht geboten. Es kann zu einer verstärkten Abstumpfung kommen.

Aripiprazol sollte mit anderen Wirkstoffen, die die Reizleitung am Herzen verändern nur besonders vorsichtig kombiniert werden. Zu diesen Wirkstoffen gehören sowohl solche, die eine QT-Verlängerung bewirken (Chinidin, Sotalol, manche Neuroleptika und Antibiotika) oder Störungen des Mineralhaushalts im Körper (Entwässerungsmittel).

Der Magensäure-Blocker Famotidin verringert die Aufnahme von Aripiprazol in den Körper und damit die Wirkung ein wenig.

Chinidin, die Neuroleptika Fluoxetin und Paroxetin sowie die Pilzmittel Itraconazol und Ketoconazol und HIV-1-Proteasehemmer (gegen AIDS) hemmen den Abbau von Aripiprazol und fördern seine Wirkung stark. Daher sollte der Arzt bei entsprechenden Wirkstoff-Kombination Nutzen und Risiko sorgfältig abwägen und die Aripiprazol-Dosis auf etwa die Hälfte verringern. Nach Absetzen der genannten Wirkstoffe sollte die Dosierung von Aripiprazol dann wieder auf die Dosishöhe vor Beginn der Begleittherapie angehoben werden. Der Blutdrucksenker Diltiazem und das Neuroleptikum Escitalopram steigern die Wirkung von Aripiprazol hingegen nur mäßig.

Die Antiepileptika Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital und Primidon fördern den Abbau von Aripiprazol im Körper und verringern dessen Wirkung so stark, dass die Aripirazol-Dosierung bei gemeinsamer Gabe verdoppelt werden muss. Ähnliches gilt für die Tuberkulose-Mittel Rifampicin und Rifabutin, die HIV-Mittel Efavirenz und Nevirapin sowie für Johanniskraut. Nach Absetzen dieser Substanzen sollte der Arzt die Dosierung von Aripiprazol wieder auf die normale Dosis verringern.





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