Schmerzen (leicht bis mäßig stark)

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 28. November 2013)

Das können Sie selbst tun

Bei leichten bis mittelstarken Schmerzen können lokale Wärme- oder Kältanwendungen Linderung bringen.

Zur Behandlung der Schmerzen stehen eine Reihe von Schmerzmitteln zur Verfügung. Bei leichten und kurzfristigen Schmerzen können nicht-opioide Schmerzmittel wie beispielsweise Paracetamol oder Acetylsalicylsäure oder feste Kombinationspräparate (z.B. Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein) angewendet werden. Bei Schmerzen, die aufgrund von entzündlichen Prozessen entstehen, sollte anderen nichtsteroidalen Antirheumatika wie beispielsweise Ibuprofen oder Diclofenac der Vorzug gegeben werden. Weitere schmerzlindernde Wirkstoffe dieser Gruppe sind Indometacin, Naproxen, Piroxicam, Etofenamat, Ketoprofen und Felbinac. Je nach Schmerzstärke und Ort des Schmerzempfindens können sie eingenommen oder direkt auf die schmerzende Stelle aufgetragen werden.

Auch aus der Pflanzenheilkunde sind schmerzlindernde Wirkstoffe bekannt. Dazu zählen vor allem Capsaicin, Cayennepfefferdickextrakt, Pestwurzwurzelstock sowie die Öle von Arnikablüten, Eukalyptus und Latschenkiefern. Als Wirkstoffkombinationen stehen unter anderem Eukalyptus + Pfefferminz + Rosmarin und Echtes Goldrutenkraut + Eschenrinden + Zitterpappelrinden und -blätter zur Verfügung. Diese Wirkstoffe werden hauptsächlich als Creme, Salbe, Gel, Einreibung oder Öl angeboten und können so aufgetragen direkt an der schmerzenden Stelle wirken.

Prinzipiell ist eine Schmerzbehandlung nur für einen begrenzten Zeitraum sinnvoll. Halten Schmerzen länger als drei Tage an, sollte eine weitere Schmerztherapie auf jeden Fall mit einem Arzt abgesprochen werden. Von der Anwendung von Schmerzmitteln in festen Kombinationen wird abgeraten.

Wann zum Arzt?

Bei mittelstarken bis starken Schmerzen sollte immer sofort der Arzt aufgesucht werden.

Kommen zu den Schmerzen andere begleitende Symptome hinzu, wie beispielsweise Übelkeit und Erbrechen, Blutungen, Luftnot, Verwirrtheit oder Fieber, sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.




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