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Pilzinfektionen der Scheide

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 27. November 2013)

auch bezeichnet als:
Scheidenpilz; Vaginalpilz

Ursachen

Der häufigste Erreger einer Pilzinfektion der Scheide ist der Hefepilz Candida albicans. Pilze gehören nicht zur normalen Scheidenflora, können aber leicht übertragen werden - beispielsweise über Hautkontakt oder Berührungen infizierter Gegenstände.

Bei gesunden Frauen werden die Pilze in der Regel keine Erkrankung hervorgerufen. Sind die Abwehrkräfte aber geschwächt, können sie zu Krankheitserregern werden. Eine geschwächte Abwehr kann beispielsweise durch eine längere Therapie mit Antibiotika, aber auch durch Erkrankungen wie Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) verursacht sein.

Auch eine Veränderung des normalen Scheidenmilieus kann begünstigend auf eine Pilzinfektion wirken. Antibiotika, aber auch die häufige Benutzung von Intimwaschmitteln oder Intimsprays wirken sich nachteilig auf die schützende Bakterienlandschaft und Säuregrad der Scheide aus.

Häufige Ursache für den Ausbruch der Erkrankung sind Veränderungen im Hormonhaushalt und damit einhergehende Veränderungen der Scheidenschleimhaut. Insbesondere ist dies in der Schwangerschaft zu beobachten. Ein Zusammenhang besteht auch mit der Einnahme der Antibabypille (insbesondere bei hohem Östrogengehalt), der Regelblutung und den Wechseljahren. Andere begünstigende Faktoren können enganliegende Kleidung aus synthetischen Stoffen und stark zuckerhaltige Nahrungsmittel sein. Sie führen zu vermehrter Feuchtigkeit im Intimbereich, beziehungsweise liefern sie Nährstoffe, die das Gedeihen der Pilze fördern.







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