Parkinson-Krankheit

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 05. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Morbus Parkinson; Parkinson-Syndrom; Schüttellähmung

Das können Sie selbst tun

Jeder Patient kann mithelfen, die Krankheit aufzuhalten, indem er die verschriebenen Medikamente regelmäßig einnimmt. Nebenwirkungen wie Schwindel, extreme Müdigkeit, Ohnmacht oder Magenprobleme müssen dem Arzt berichtet werden. Es kann dann eine Änderung der Dosierung oder der Wechsel auf ein anderes Medikament erwogen werden.

Eine sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen Behandlung bei Parkinson ist die Physiotherapie. Alltagsaktivitäten wie das aufrechte Gehen, das Aufstehen oder Aufrichten im Bett sollen trainiert werden. Eine Schulung der Angehörigen findet in Spezialkliniken oft in Kombination mit der Physiotherapie statt. Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe verdeutlicht, dass man mit seinen Problemen (auch als Angehöriger) nicht allein ist.

Wichtig sind für den Parkinsonkranken auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, fettarme Ernährung und regelmäßiger Sport und viel Bewegung (beispielsweise Spazieren, Wandern, Schwimmen). Das Ziel sollte sein, die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten.

Wann zum Arzt?

Bei den bereits genannten Symptomen wie beispielsweise Zittern, plötzliche Bewegungsschwierigkeiten, Starre der Gliedmaßen sollte der Arzt aufgesucht werden. Diese Beschwerden müssen unbedingt abgeklärt werden.

Doch auch bei anhaltenden Schlafstörungen und Schwermut ist der Hausarzt Ansprechpartner. Sie können Zeichen einer Depression sein oder auch Symptome einer beginnenden Parkinson-Krankheit. Blasenentleerungsstörungen, Verstopfung, Muskelverspannungen, vermehrte Schweißneigung und Speichelfluss können richtungweisend für die Diagnose sein und sollten dem Arzt mitgeteilt werden.




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