Mundgeruch

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 05. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Atem, schlechter; Atemgeruch; Foetor ex ore; Halitose; Halitosis; Kakostomie; schlechter Atem

Mundgeruch selbst ist nicht als Krankheitsbild einzustufen, sondern oft ein wichtiges erstes Indiz für eine Reihe möglicher Erkrankungen.

Es muss zwischen einem kurzzeitig auftretenden Mundgeruch aufgrund des Genusses stark riechender Speisen wie Zwiebeln oder Knoblauch und dem dauerhaften Mundgeruch unterschieden werden. Der dauerhafte Mundgeruch kann sich für die Betroffenen und ihr Umfeld zu einem stark belastenden Störfaktor entwickeln.

Oft riecht die betroffene Person selbst den Mundgeruch nicht. Manche Menschen bilden sich den Mundgeruch auch ein. Sie riechen ihn selbst, während andere ihn nicht wahrnehmen.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

Wann zum Arzt?

Wenn weitere Beschwerden zum schlechten Mundgeruch hinzukommen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Auch wenn der Mundgeruch durch eigene Maßnahmen nicht beseitigt werden kann und eine Ursache nicht feststellbar ist, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Spezielle nicht nahrungsabhängige Geruchsnoten (süßlich, faulig, Azeton-, Ammoniak-Geruch) sollten abgeklärt werden. Oft kann der Arzt anhand des Geruches schon eine Lebererkrankung, Stoffwechselstörung oder Nierenstörung vermuten.

Karies und Entzündungen des Zahnfleisches müssen durch einen Zahnarzt behandelt werden.




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