Kopfschmerzen

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 08. Juli 2009)

auch bezeichnet als:
Kopfweh

Das kann der Arzt tun

Der Arzt wird zunächst feststellen, welche Art des Kopfschmerzes vorliegt. Dazu kann er auch bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen und Bilder aus einem Computertomographen einsetzen. Nach der Diagnose wird er in aller Regel eine abgestimmte Arzneimitteltherapie einleiten.

Hierbei spielen Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (z.B. Acetylsalicylsäure, Diclofenac oder Ibuprofen) sowie Paracetamol und feste Wirkstoffkombinationen, zum Beispiel aus Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein eine wichtige Rolle.

Der Spannungskopfschmerz sollte ebenfalls mit solchen leichten Schmerzmitteln behandelt werden. Wenn diese jedoch nicht ausreichend wirksam sind, wird auf tri- und tetrazyklische Antidepressiva (zum Beispiel Amitriptylin-HCl) zurückgegriffen.

Zur Behandlung von Migräne und Cluster-Kopfschmerzen eignen sich Triptane (z.B. Sumatriptan) und Mutterkornalkaloide wie Dihydroergotamin. Bei leichten bis mittelgradigen Migränekopfschmerzen eignen sich Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac und Paracetamol. Auch feste Wirkstoffkombinationen (z.B. Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Coffein) kommen zum Einsatz. Speziell gegen Cluster-Kopfschmerz werden außerdem nicht-steroidale Antirheumatika wie Indometacin verschrieben. In ganz seltenen Fällen kann von Neuroleptika wie Lithium Gebrauch gemacht werden.

Liegt dem Kopfschmerz eine andere Erkrankung zugrunde, steht die Behandlung dieser Krankheit im Vordergrund. Sind zum Beispiel Infektionen durch Bakterien der Kopfschmerzauslöser, so wird der Arzt eine Therapie mit Antibiotika beginnen.




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