Husten bei Erkältungskrankheiten

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 25. August 2009)

auch bezeichnet als:
Erkältungshusten; Husten bei Erkältungen

Husten ist eine natürliche Abwehrfunktion des Körpers, um Fremdkörper und Schleim aus den Atemwegen zu entfernen. Er transportiert so auch eingedrungene Erreger wieder nach außen.

Husten entsteht oftmals in Zusammenhang mit einer Erkältung. Es handelt sich dann um einen akuten Husten, der sich meist in den ersten Tagen einer Erkältung entwickelt und nach Abklingen des Infektes oft noch andauert. Handelt es sich um einen produktiven Husten, wird Schleim (Sputum, Auswurf) abgehustet. Die Farbe des Schleims ist meist weißlich bis gelblich (bei einem durch Viren ausglösten Husten, kann aber auch grünlich aussehen (vor allem wenn Bakterien beteiligt sind). Bei einer Erkältung treten weitere typische Symptome wie Schnupfen, Hals- und Gliederschmerzen auf.

Vom produktiven Husten wird der trockene Reizhusten unterschieden, bei dem kein Schleim produziert wird und der häufig sehr quälend sein kann.

Husten kann schmerzhaft sein und zu einem Brennen hinter dem Brustbein führen.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

Wann zum Arzt?

Bei dauerhaftem Husten, der länger als drei Wochen anhält, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ebenso bei Fieber über 39°C (länger als zwei Tage), Schmerzen beim Einatmen, Schmerzen beim Husten, gelblich-grünlichem Auswurf sowie bei Atemnot sollte ein Arzt um Rat gefragt werden.

Hustende Säuglinge und Kinder sollten immer einem Arzt vorgestellt werden.




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