Erkältungskrankheiten

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 16. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Erkältungen; grippale Infekte; Infekte, grippale

Ursachen

Erkältungen werden ausgelöst durch verschiedene Viren, meist so genannte Rhinoviren. Sie dringen über Mund und Nase in den Körper ein. Die Viren werden über kleine Tröpfchen beim Niesen, Sprechen oder Husten übertragen, aus diesem Grund spricht man von einer Tröpfcheninfektion. Ein grippaler Infekt bedeutet eine große Ansteckungsgefahr.

Meist befallen die Viren zunächst den Nasen- und Rachenraum. Hier regen sie die Schleimhautzellen zu einer vermehrten Produktion von Schleim an. Breitet sich die Infektion weiter auf die Nasennebenhöhlen oder auch auf die Bronchien aus, kann eine Sinusitis oder eine akute Bronchitis die Folge sein.

Das Immunsystem versucht, die eingedrungenen Viren durch Antikörper zu bekämpfen. Wird es dabei zu sehr geschwächt, fällt es nachfolgend eindringenden Bakterien leicht, den Organismus ebenfalls zu befallen. Meist handelt es sich bei den Bakterien um Streptokokken oder Staphylokokken. Neben der viralen Infektion lösen sie eine bakterielle Infektion aus. Man spricht dann von einer Sekundär- oder Superinfektion.




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