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Entzündungen

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 22. November 2013)

Das können Sie selbst tun

Zur eigenständigen Behandlung von Entzündungen steht eine breite Palette von Wirkstoffen sowohl zur Vorbeugung als auch zur Behandlung von Entzündungen zur Verfügung. Vorbeugend kommen Zinkoxid sowie Vitamine wie zum Beispiel Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E zum Einsatz. Sie sollen das Risiko für eine Infektion eindämmen. Pflanzlichen Mitteln wie Kamille, Blutwurz, Bockshornklee, Ingwer, Lindenblüte, Ringelbume und dem Sonnenhut wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Sie können zur Behandlung leichter Entzündungen verwendet werden.

Eine das immunsystemstärkende Wirkung wird besonders folgende Pflanzen zugesprochen: Aloe, Andorn, Aronia, Baptisia, Chlorella, Eberesche, Efeu, Eleutherococcus, Ginseng, Hagebutte, Himbeere, Holunder, Kapuzinerkresse, Knoblauch, Kurkuma, Lapacho, Meerrettich, Sanddorn, Sonnenhut, Süßholz, Spirulina, Tausendgüldenkraut, Teebaum, Uncariawurzel, Wasserdost und Zwiebel. Die häufigste Anwendung dieser Pflanzen erfolgt als Teezubereitung. Aber auch als Einreibungen, Inhalationen oder Bäder können diese Pflanzen verwendet werden. Fragen Sie dazu Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Schwellungen und Schmerzen bei Infektionen sind durch Anwendung von Kälte zu lindern. Ein Kühlkissen eignet sich zum Beispiel bei Gelenk- oder Zahnentzündungen. Bei einer Mandelentzündung kann Speiseeis abschwellend und schmerzlindernd wirken. Die Kühlung sollte jedoch abgebrochen werden, wenn sie als unangenehm empfunden wird. Um eine Infektion kurzzeitig mit Medikamenten zu bekämpfen, stehen äußerlich und innerlich anzuwendende Entzündungshemmer (Antiphlogistika) wie Ibuprofen,
Etofenamat, Indometacin, Flufenaminsäure, Piroxicam, Naproxen, Glucosamin, Ketoprofen und Diclofenac zur Verfügung, die gleichzeitig auch die Schmerzen lindern.

Sind Gelenke aufgrund einer Entzündung außer Gefecht gesetzt, empfiehlt sich zunächst ihre Ruhigstellung und Schonung, beispielsweise durch Anlegen einer Schiene. Danach sollte das Gelenk langsam, und möglichst unter krankengymnastischer Aufsicht, wieder trainiert werden.

Kommt es als Folge der Entzündung zu Fieber, kann versucht werden, durch Wadenwickel die Körpertemperatur wieder zu senken. Auch fiebersenkende Medikamente wie beispielsweise Paracetamol sind anwendbar. Bei Fieber ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Es sollte Bettruhe eingehalten werden.

Sämtliche Maßnahmen zur Selbstmedikation sollten mit einem Arzt besprochen werden, denn auch diese Medikamente haben Nebenwirkungen und können die Wirkung verschreibungspflichtiger Arzneimittel beeinflussen.

Wann zum Arzt?

Bei großflächigen oder schmerzhaften Entzündungen ist ein Arzt aufzusuchen. Er ist auch zu befragen, wenn durch Bakterien oder Viren eine Ansteckungsgefahr für andere besteht. Ein Arztbesuch ist ebenfalls angeraten bei starkem Juckreiz, Fieber, Schweißausbrüchen, Schüttelfrost, Mattigkeit und größeren Schwellungen. Das gleiche gilt für entzündungsbegleitende Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen.



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