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Entzündungen des Mund- und Rachenraums

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 05. Dezember 2013)

auch bezeichnet als:
Entzündungen der Oropharynx; Entzündungen, oropharyngeale; oropharyngeale Entzündungen

Das können Sie selbst tun

Entzündungen des Mund- und Rachenraumes kann man durch sorgfältige Zahn- und Mundpflege vorbeugen. Das regelmäßige Anwenden von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten schützt vor Zahnfleischentzündungen.

Eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten beugt Mineralien- und Vitaminmangel vor und stärkt die körpereigene Abwehr. Süßigkeiten sollten nur in Maßen verzehrt werden.

Bei der Ernährung von Säuglingen (Stillen oder Flaschennahrung) ist auf gute Hygiene zu achten. Bei kleinen Kindern sollte mit dem Erscheinen der ersten Zähne die Mundpflege beginnen.

Eine Zahnprothese muss gut angepasst und täglich gereinigt werden.

Mangelnder Speichelfluss kann durch das Kauen von Kaugummi oder das Lutschen zuckerfreier Bonbons angeregt werden. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit gutem Spüleffekt ist zu achten.

Entzündungen und Schmerzen im Mund- und Rachenraum können mit einer Vielzahl antiseptischer Mittel wie beispielsweise
Benzydamin, Chlorhexidin, Hexamidin, Hexetidin, Cetylpyridiniumchlorid,
Aluminiumformiat, Ethacridin und Polidocanol behandelt werden. Als pflanzliche Wirkstoffe stehen Extrakte aus Kamille, Salbei und Myrrhe zur Verfügung.

Antiseptische Wirkstoffkombinationen sind zum Beispiel:behandelt werden.

Daneben können zur Schmerzlinderung Mittel zur örtlichen Betäubung verwendet werden, wie beispielsweise Lidocain oder Benzocain und die Wirkstoffkombinationen

Wann zum Arzt?

Ein Arztbesuch ist notwendig, wenn die Ursache der Entzündung nicht bekannt ist und Schmerzen sowie weitere Entzündungszeichen stark sind oder über mehrere Tage anhalten. Ein weiteres Warnzeichen ist Fieber.

Bei Anzeichen für eine Pilzinfektion (weißliche Beläge), insbesondere bei Säuglingen, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Säuglinge oder Kleinkinder die Nahrungsaufnahme aufgrund von Entzündungen verweigern, kann es rasch zu schweren Störungen des Flüssigkeitshaushaltes kommen. Deshalb sollte bereits bei den ersten Anzeichen ein Arzt zu Rate gezogen werden.



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