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Diabetes mellitus vom Typ 2

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 16. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Altersdiabetes; Typ-2-Diabetes; Zuckerkrankheit vom Typ 2

Das können Sie selbst tun

Diabetes mellitus vom Typ 2 kann durch eine gesunde Lebensweise günstig beeinflusst werden. Dazu gehört eine ausgewogene, gesunde, möglichst zuckerarme Ernährung mit viel körperlicher Bewegung. Rauchen und Alkoholkonsum steigern das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken oder eine bestehende Erkrankung zu verschlechtern.

Auch Hautpflege und eine gute Hygiene sollten zur täglichen Routine gehören, weil beim Diabetiker aus kleinen Verletzungen schnell unangenehme Infektionen werden können. Besonders die Füße sind regelmäßig auf offene Hautstellen zu kontrollieren. Ganz wichtig sind jährliche Untersuchungen der Funktionsfähigkeit der Augen und Nieren.

Als frei verkäufliches Diabetiker-Mittel steht Alpha-Liponsäure zur Verfügung. Sie verbessert die Blutversorgung der Nerven und stellt Energie in Form von Traubenzucker (Glukose) bereit. Das Mittel sollte aber erst nach Rücksprache mit einem eingenommen werden.

Als Diabetiker sollten Sie sich streng an alle Anweisungen Ihres Arztes halten. Nur so kann gewährleistet werden, dass Ihre Therapie den gewünschten Erfolg zeigt.

Folgende Verhaltensweisen sollten Sie als Diabetiker befolgen:
  • Kontrollieren Sie regelmäßig mit Hilfe von Teststreifen Ihren Zucker im Urin oder Blut.
  • Bauen Sie Übergewicht ab, eventuell mit Hilfe eines geschulten Ernährungsberaters. Häufig gehen die Blutzuckerwerte und die damit verbundenen Beschwerden nach erfolgreicher Diät deutlich zurück oder verschwinden sogar ganz.
  • Verteilen Sie Ihr Essen auf mindestens sechs kleine Mahlzeiten am Tag, so kann das Insulin besser ausgenutzt werden kann.
  • Speisen oder Getränke, die mit Zucker gesüßt sind, sollten Sie nach Möglichkeit meiden. Bevorzugen Sie spezielle Diabetiker-Süßwaren.
  • Möchten Sie nicht auf Alkohol verzichten (was allerdings wünschenswert wäre), bevorzugen Sie möglichst trockene Weine oder Diätbiere. Andere Alkoholika oder auch alkoholfreies Bier sind wegen des Zuckergehaltes nicht geeignet.
  • Durch regelmäßige körperliche Aktivitäten können Sie neben der Gewichtsreduktion auch in gewissem Maße die Empfindlichkeit der Zellen für das Insulin steigern. Durch ausreichende sportliche Bewegung könnten Sie also den Bedarf an Medikamenten oder Insulin senken.
  • Lernen Sie in speziellen Diabetikerschulungen den richtigen Umgang mit der Erkrankung.
  • Um Unterzuckerungszustände zu vermeiden, sollte Sie stets ein Stück Brot, Würfelzucker oder Traubenzucker bei sich tragen. So können Sie bei Bedarf schnell reagieren und einer schweren Unterzuckerung entgegen wirken.

Wann zum Arzt?

Sind in der Familie Fälle von Diabetes mellitus Typ 2 bekannt oder bei Übergewicht und Bluthochdruck vor, sollte eine Blutzuckermessung vorgenommen werden. Ebenso sollte bei verdächtigen Symptomen wie beispielsweise vermehrtem Wasserlassen und starkem Durst ein Arzt aufgesucht werden.

Das Zuckermessen kann auch in einer Apotheke geschehen. Dafür genügt zumeist ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe. Liegen die Blutzuckerwerte im nüchternen Zustand (vor einer Mahlzeit) über 126 Milligramm pro Deziliter beziehungsweise nach dem Essen über 140 Milligramm pro Deziliter, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Man kann auch mittels Teststreifen den Harn auf das Vorhandensein von Zucker prüfen. Lässt sich Zucker im Harn nachweisen, liegt der Verdacht auf Diabetes mellitus sehr nahe, da der Körper nur überschüssigen Zucker über den Urin ausscheidet. Auch in diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Medikamente wie die Anti-Baby-Pille oder Kortison-haltige Präparate sowie Stressfaktoren wie Infektionen oder Operationen können den Blutzuckerspiegel ungünstig beeinflussen. Hier sollte unbedingt ein Arzt um Rat gefragt werden. Auch jede schwangere Diabetikerin braucht regelmäßige ärztliche Kontrollen.







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