Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Darmkrebs

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 05. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Darmkarzinom

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Bei dieser Krankheit bilden sich im Darm Tumoren, so genannte Karzinome. In den meisten Fällen entstehen die Karzinome im Dickdarm, nur selten im Dünndarm. Der Dickdarm wird in Blinddarm, Grimmdarm (Kolon) und Mast- oder Enddarm (Rektum) untergliedert. Je nachdem, wo die Tumoren auftreten, werden diese als Kolonkarzinome oder Rektumkarzinome bezeichnet. Etwa die Hälfte der Darmkrebstumoren ist mit dem Finger im Anus (rektal) tastbar oder kann mittels einer Enddarm-Spiegelung (Rektoskopie) entdeckt werden.

Bei vielen Betroffenen zeigt der Darmkrebs über Jahre keine Beschwerden. Nur durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen lässt er sich in diesen Fällen entdecken. Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser lässt er sich durch Operation entfernen und umso positiver sind die Heilungschancen.

Anzeichen von Darmkrebs können Blut- oder Schleimauflagerungen auf dem Stuhl, Änderungen der Stuhlgewohnheiten und Stuhlunregelmäßigkeiten sein. Häufig leiden die Betroffenen an Blähungen und Verstopfung (Obstipation), typisch ist auch ein Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall (Diarrhoe). Ein ganz wichtiger Hinweis ist der so genannte Bleistiftstuhl. Dabei ist die Form des Stuhlgangs so dünn wie ein Bleistift. Dies resultiert aus einem durch den Tumor verengten Darmlumen. Begleitend können zusätzlich noch krampfartige Bauchschmerzen aufgrund der gesteigerten Druckverhältnisse im Darm auftreten. Weiterhin kann es zu Müdigkeit, Leistungsminderung, ungewolltem Gewichtsverlust, Nachtschweiß, einer Blutarmut aufgrund von Blutungen aus dem Tumor oder zu einer durch die Bauchdecke tastbaren Geschwulst kommen.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

Wann zum Arzt?

Länger andauernde starke bis sehr starke Durchfälle sind Grund, einen Arzt aufzusuchen. Das Gleiche gilt bei Verstopfung, ebenso wenn sich Verstopfungen und Durchfälle gehäuft abwechseln. Bei Blut- und Schleimauflagerungen auf dem Stuhl muss auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

Wenn andere Beschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit und Schmerzen hinzukommen, ist ein Arztbesuch anzuraten. Auch bei Stuhlveränderungen in Form (bleistiftähnlicher Stuhl), Farbe und Beschaffenheit sollte eine Abklärung erfolgen.

Bei wiederholt auftretenden Magen-Darm-Beschwerden, insbesondere Magen-Darm-Krämpfen, ist eine ärztliche Untersuchung notwendig.

Starker Leistungsabfall, länger andauernde Symptome wie Gliederschmerzen und Müdigkeit sowie Gewichtsverlust ohne erkennbare Ursache sind ein weiterer Anlass, einen Arzt zu befragen. Das gleiche gilt für das Auftreten von Nachtschweiß.

Sollte in der Verwandtschaft Darmkrebs aufgetreten sein, ist besondere Vorsicht geboten. Bei den oben beschriebenen Symptomen ist auf jeden Fall eine frühzeitige ärztliche Untersuchung angezeigt.







Anzeige