Brustkrebs

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 11. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Mammakarzinom

Ursachen

Die eigentliche Ursache für Brustkrebs ist unbekannt. Es gibt aber eine Reihe von Faktoren, die das persönliche Risiko erhöhen, an Brustkrebs zu erkranken:
  • Ab dem vierten Lebensjahrzehnt steigt das Erkrankungsrisiko.
  • Sind bereits Verwandte ersten Grades (Mutter, Schwester) an Brustkrebs erkrankt, ist das Risiko, ebenfalls zu erkranken, um das Zwei- bis Dreifache erhöht.
  • Etwa fünf bis zehn Prozent der Brustkrebserkrankungen sind durch ererbte Veränderungen (Mutationen) in bestimmten Genen, den Brustkrebsgenen, bedingt. Eine von zwei Frauen mit dieser Genveränderung erkrankt bis zum 70. Lebensjahr.
  • Hat der Brustkrebs eine Seite befallen, erhöht sich das Risiko, dass später auch die andere Brust befallen wird.
  • Früher Beginn der Menstruation in der Jugend und/oder vergleichsweise späte Wechseljahre.
  • Frauen, die bei der Geburt ihres ersten Kindes älter als 30 Jahre alt waren, sind häufiger betroffen. Je länger eine Mutter stillt, desto geringer ist ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
  • Frauen mit Übergewicht erkranken häufiger an Brustkrebs als normalgewichtige.
  • Eine fortgeschrittene Knötchen- oder Zystenbildung an den Brüsten (Mastopathie) erhöht das Brustkrebsrisiko.
  • Eine Hormonersatztherapie kann ebenfalls zu Brustkrebs führen. Nach neueren Erkenntnissen sollte deshalb der Hormonersatz nur bei Frauen mit ausgeprägten Wechseljahrssymptomen angewandt werden und so kurz und niedrig dosiert wie möglich erfolgen.





Apotheken-Notdienst