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Bluthochdruck

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 20. November 2013)

auch bezeichnet als:
arterielle Hypertonie; Hochdruckkrankheit; Hypertonie, arterielle; Hypertonus

Mediziner sprechen von Bluthochdruck (arterielle Hypertonie), wenn der Blutdruck bei mehreren Messungen nach vorheriger körperlicher Ruhe erhöht ist. Der systolische Wert muss über 140 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) liegen und der diastolische Wert über 90 mmHg. Umgangssprachlich wird dazu "140 zu 90" gesagt. Bei Patienten mit besonderen Erkrankungen sowie Kindern liegen andere Grenzwerte zugrunde. Die Diagnose Bluthochdruck gilt, wenn lediglich einer der beiden Werte erhöht ist.

Ein erhöhter Blutdruck macht häufig über einen langen Zeitraum keine Beschwerden. Treten doch Symptome auf, sind es meist Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Ohrensausen, Druckgefühl über dem Herzen oder Nasenbluten. Hält der Bluthochdruck über Jahre an, kann er Schäden an Herz, Blutgefäßen, Gehirn und Nieren verursachen. Unter Umständen führt das zu Herzinfarkt, Arteriosklerose, Schlaganfall oder schweren Nierenstörungen.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

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Wann zum Arzt?

Da ein Bluthochdruck lange Zeit keine Beschwerden verursacht, ist es sinnvoll, den Blutdruck regelmäßig vom Arzt im Rahmen von Routineuntersuchungen kontrollieren zu lassen.

Kommt es häufiger zu Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Ohrensausen, Nasenbluten oder einem Druckgefühl über dem Herzen, sollte man diese Symptome durch den Hausarzt abklären lassen.

Haben Sie ein Blutdruckmessgerät zu Hause und bei mehr als einer Blutdruckmessung einen erhöhten Blutdruck festgestellt, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Bei Bluthochdruck in der Schwangerschaft ist sofort der Arzt aufzusuchen, um lebensbedrohliche Zustände mit Krampfanfällen zu vermeiden.

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