Atemwegserkrankungen mit Verschleimung

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 05. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Bronchiale Erkrankungen mit Verschleimung; festsitzender Husten; Husten, festsitzender; Husten, produktiver; produktiver Husten

Atemwegserkrankungen gehen immer mit einer Einschränkung der Atmung, also einer verminderten Sauerstoffversorgung des Körpers einher. Ursachen können Infektionen, Allergien, Verengungen der Atemwege, Zerstörung des Lungengewebes, Krankheiten der Blutgefäße im Atemwegssystem oder auch Tumoren sein. Geht die Atemwegserkrankung mit Verschleimungen einher, setzt sich in den Lungen meist sehr zähflüssiger Schleim fest, der nur schwer abgehustet werden kann. Dieser dickflüssige Schleim bietet einen guten Nährboden für Viren und Bakterien. Sind Viren ursächlich für die Erkrankung (viraler grippaler Effekt), wird weißlicher Schleim abgehustet. Ist der Schleim gelblich-grünlich, sind Bakterien wahrscheinlich die Verursacher des Hustens. Diese können in Verbindung mit einem viralen grippalen Infekt auftreten.

Weitere Symptome neben Schleim und dem Husten sind:
  • steigendes Fieber,
  • zunehmende Kurzatmigkeit,
  • Schmerzen beim Atmen,
  • Gliederschmerzen,
  • Brennen in den Augen und
  • Heiserkeit.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

Wann zum Arzt?

Wird eines oder mehrere dieser Symptome beobachtet, sollte ein Arzt aufgesucht werden:
  • Neben dem Husten tritt länger als zwei Tage Fieber über 39 Grad Celsius auf.
  • Es kommt zu Atemnot.
  • Beim Einatmen oder Husten treten Schmerzen auf.
  • Der ausgehustete Schleim ist gelblich oder grünlich.
  • Es wird Blut ausgehustet.
  • Der Husten tritt in unveränderter Stärke länger als drei Wochen auf.
  • Es kommt wiederholt zu Infekten mit nur kurzen infektfreien Intervallen.
Kinder unter zwei Jahren sollten bei Husten sofort einem Kinderarzt vorgestellt werden.






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