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Arthrose

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 17. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
degenerative Gelenkerkrankung; Gelenkerkrankung, degenerative; Gelenkverschleiß

Arthrose (Gelenkverschleiß) ist ein Gelenkschaden, der vorwiegend durch ein Missverhältnis zwischen Beanspruchung und Belastbarkeit der einzelnen Gelenkanteile und -gewebe verursacht wird (Form-Funktions-Störung). Auch nach Verletzungen, Fehlbelastungen, Wachstumsstörungen oder bei angeborenen Knorpeldefekten kann es dazu kommen. Die Arthrose beginnt mit einem Abbau des Gelenkknorpels. Im Anschluss kommt es zu Umbauprozessen im angrenzenden Knochen mit Zerstörung der Gelenkfläche. Auch die Muskulatur um das Gelenk kann sich durch die Arthrose verändern. Sind Arthrosen an vielen Gelenken vorhanden, spricht man von Polyarthrose.

Eine Arthrose kann an allen Gelenken des Körpers auftreten. Besonders häufig sind die Wirbelsäule, das Hüft- und Kniegelenk sowie Hand- und Fußgelenke betroffen.

Das wichtigste Symptom der Arthrose sind Schmerzen im betroffenen Gelenk. Anfangs treten diese zu Beginn einer Bewegung und bei Belastung auf. Im späteren Stadium der Erkrankung treten die Schmerzen ständig, auch nachts, auf. Es kommt zu schmerzhafter Bewegungseinschränkung und Spannungsgefühlen, die Gelenke sind verdickt. Im weiteren Verlauf können permanente Fehlstellungen (Kontrakturen), Gelenkinstabilitäten und Gelenkgeräusche auftreten. Die umgebenden Muskeln bilden sich zurück (so genannte Muskelatrophie).

Die Arthrose ist eine nichtentzündliche Erkrankung, entzündliche Episoden nennt man aktivierte Arthrose. Bei einer aktivierten Arthrose ist das Gelenk überwärmt, aufgrund eines Gelenkergusses angeschwollen und schmerzhaft.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

Wann zum Arzt?

Bei Schwellung, Schmerzen und Überwärmung eines oder mehrerer Gelenke, Bewegungseinschränkung, Muskelverspannung oder einer Veränderung der Gelenkform sollte ein Arzt aufgesucht werden.







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