Abwehrschwäche

Anwendungsgebiete & Beschwerden || Quellen (Stand: 10. Juni 2008)

auch bezeichnet als:
Immundefizienz; Immunschwäche; Schwächung der Immunabwehr

Von Abwehrschwäche wird gesprochen, wenn die körpereigenen Abwehrkräfte (Immunabwehr) nur vermindert leistungsfähig sind. Das Immunsystem sorgt dafür, dass Krankheitserreger im Körper bekämpft werden. Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr werden häufiger krank als jene mit einer gesunden Immunabwehr. Sie infizieren sich schneller mit Krankheitserregern wie zum Beispiel Viren, die zu Erkältungskrankheiten wie Husten oder Schnupfen führen können. Im Beruf und Alltag sind Menschen mit einer Abwehrschwäche oft weniger leistungsfähig. Wirkt sich die Immunschwäche auf den Appetit aus, verlieren die Betroffenen unter Umständen an Gewicht.

Haben Menschen in unseren Breitengraden eine Abwehrschwäche, wirkt sich diese in den meisten Fällen als Erkältung aus. Statistiken zufolge leidet jeder Deutsche durchschnittlich zweimal im Jahr an einer Erkältung mit Husten und Schnupfen. Besonders im Herbst und im Winter werden hierzulande durch feuchtes Wetter und kalte Temperaturen erhöhte Anforderungen an das Immunsystem gestellt. Die Erkältungsrate steigt.

Andere in diesem Zusammenhang relevante Anwendungsgebiete:

Wann zum Arzt?

Häufig wiederkehrende Erkältungskrankheiten oder Entzündungen sowie nicht erklärbare körperliche und seelische Schwächezustände sollten vom Arzt abgeklärt werden. Das gilt auch für starken Gewichtsverlustsowie lang andauernden Kopf- und Gliederschmerzen ohne erkennbare Ursache. Ein Arztbesuch ist ebenfalls anzuraten bei neu aufgetretenen Veränderungen des Hautbildes und Sehstörungen.




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